FCG-Schöls für Ländervertretung im ÖGB-Bundesvorstand

Größenunterschiede müssen berücksichtigt werden: 70.000 Mitglieder NÖ FCG, 20.000 gesamt ÖGB Vorarlberg

St. Pölten (OTS) - Den von der ÖGB-Mehrheitsfraktion FSG kommenden Vorschlag, dass der ÖGB-Bundesvorstand künftig nicht nur von den Einzelgewerkschaften beschickt wird, sondern auch von den ÖGB-Landesexekutiven, befürwortet der stellvertretende NÖ ÖGB-Vorsitzende und zugleich Vorsitzende der NÖ Christgewerkschafter, Bundesrat Alfred Schöls. Dieser "durchaus positive" Vorschlag könne sich jedoch unmöglich darin erschöpfen, dass lediglich die jeweiligen Landesvorsitzenden einen Sitz bekämen. Schöls erläutert: "Es müssen unbedingt anhand der Mitgliederzahlen die Größenunterschiede der Länder berücksichtigt werden. Während etwa in Vorarlberg der gesamte ÖGB rund 20.000 Mitglieder zählt, haben in Niederösterreich allein wir Christgewerkschafter 70.000 eingeschriebene Mitglieder, dazu stellt die FCG zirka 3.600 gewählte Betriebsräte und Personalvertreter. Das muss sich bei solch einer Ländervertretung im ÖGB-Bundesvorstand zahlenmäßig wiederspiegeln."

Schöls weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es "in allen demokratischen Einrichtungen, egal ob national oder international, kein einziges Gremium gibt, das undifferenziert und nicht entsprechend der Stärke der entsendenden Gruppen beschickt wird." Wenn die im ÖGB-Bundesvorstand vertretenen Einzelgewerkschaften eine Sitzanzahl entsprechend ihrer Mitgliederstärke haben, dann müsse dies für die Landesexekutiven in gleicher Weise gelten, betont der FCG-Landesvorsitzende. (schluss)

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