Gesundheitsministerium schickt heute Hilfslieferung in die Ukraine

Hilfe für Brandopfer nach Flugunfall in Ukraine

Wien, (BMSG/STS) – Heute startet um 13.00 Uhr eine Fokker 27 der Fluglinie Amerer vom Fliegerhorst Brumowsky in Lagenlebarn mit Medikamenten Verbandsstoffen, Antibiotika, Infusionslösungen und Einmalgeräten, in die Ukraine, um auf Ersuchen der dortigen Regierung Hilfe für die zahlreichen Brandopfer der Flugkatastrophe vom 27. Juli 2002 zu leisten, gab das Staatssekretariat für Gesundheit bekannt. ****

Aufgrund der großen Anzahl an Verletzten sind in der Ukraine zu wenig relevante Arzneimittel und Verbandsstoffe vorhanden. Besonders für Verbrennungsopfer – unter ihnen auch zahlreiche Kinder – und Schnittverletzungen werden spezielle Verbandsmaterialien und Medikamente benötigt, die die Österreichische Bundesregierung nun zur Verfügung stellt.

Direkt von der Österreichischen Hilfslieferung im Wert von rund 20.000 Euro profitieren 130 verletzte Personen davon 87 Verbrennungsopfer, insgesamt 60% Kinder.

Geliefert werden:
Antibiotika in Kinder - und Erwachsenendosierung, welche speziell für Infektionen bei Bandopfern geeignet sind Flüssigkeitsersatzmittel (Humanalbumin/Plasmaexpander)
medizinische Bedarfsmaterialien (Verbandsmaterial, Katheter, Tupfer, sterile Handschuhe, Spritzen, Nadeln...).

Weiters wurde dem Österreichischen Roten Kreuz ermöglicht eigene Hilfslieferungen mit dem Flugzeug der Bundesregierung mitzutransportieren. Die Organisation und Abfertigung konnte nur durch die intensive Unterstützung des Österreichischen Bundesheeres gewährleistet werden, dem ausdrücklich Dank auszusprechen ist. (Schluss) mg bxf

Rückfragen & Kontakt:

BMSG - Bundesministerium für
soziale Sicherheit und Generationen
Martin Glier
Tel.: (++43-1) 711 00/4619

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