AK-Fleischuntersuchungen entsprechen Konsumentenwunsch

Qualität muss an erster Stelle stehen

Bregenz (VLK) – Als nicht zufriedenstellend bezeichnete
heute, Donnerstag, Gesundheits-Landesrat Hans-Peter Bischof
die Ergebnisse der neuesten Fleischuntersuchungen der
Vorarlberger Arbeiterkammer. Er appellierte eindringlich an
die Verantwortlichkeit aller Produzenten und Händler, der
Qualität von Fleischwaren erste Priorität zu geben. "Nur
durch den Einsatz einwandfreier Ausgangsprodukte, genaue Produktionshygiene und strikte Einhaltung der Kühlkette
kann der Anspruch an die hohe Qualität der Lebensmittel
sicher gestellt werden. Die Lebensmittelsicherheit muss an
erster Stelle stehen", so Bischof. ****

Wenn es um Lebensmittel geht, geht es auch um die
Gesundheit. Deshalb ist die penible Einhaltung aller lebensmittelrechtlichen Vorschriften ein unbedingtes Muss.
Landesrat Bischof ist der Meinung, dass die Arbeiterkammer
mit solchen Untersuchungsreihen und der Veröffentlichung
der Ergebnisse einem dringenden und berechtigten Wunsch der Konsumenten nachkommt, da diese großes Interesse an der
Qualität der von ihen gekauften Lebensmittel haben. Dem
stehen bei der Lebensmitteluntersuchungsanstalt ja die
Bestimmungen der Amtsverschwiegenheit und des Datenschutzes entgegen. Er sei sicher, dass nur die namentliche Nennung
der "schwarzen Schafe" zu einer Verbesserung der Situation
in den jeweiligen Geschäften beitrage. Relativ geringe
finanzielle Strafen zeigten nämlich nur sehr selten
Wirkung.

Die schlechten Erfahrungen der letzten Zeit machen es
notwendig, so Bischof, dass intensiv darüber nachgedacht
werden muss, unter welchen Voraussetzungen man sich eine Veröffentlichung dieser Unternehmen auch durch öffentliche Institutionen vorstellen kann. "Denn diese Gesetzeslage ist eigentlich unfair gegenüber den Konsumenten, die beim
Einkauf ein Recht auf einwandfreie Produkte haben", ist
Bischof der Meinung, dass der Bundesgesetzgeber diese Lücke schließen sollte.

Derzeit können wir die Konsumenten nur dringend
auffordern, sich die hygienischen Umstände und das Umfeld
in den einzelnen Geschäften genau anzuschauen. Die
intensive Untersuchungstätigkeit über die
Lebensmittelkontrolle muss als klare Mahnung für die
Produktion und den Verkauf von Nahrungsmitteln verstanden
werden. Kontrolle allein kann aber die Qualität nicht zu
100 Prozent sichern, dies kann nur in den Betrieben und
Unternehmen eigenverantwortlich gegenüber den Konsumenten geschehen, so Landesrat Bischof abschließend: "Darum mein dringender Appell an diese Betriebe, der Hygiene alle
Aufmerksamkeit zu schenken."
(hh/gw,nvl)

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