Neue Studie: Nach Absetzen einer Hormonersatztherapie kann es bei Frauen zu einem raschen Verlust an Knochenmasse kommen!

Wien (OTS) - Eine Studie zeigt, dass FOSAMAX(R), die führende Osteoporosetherapie, bei Frauen nach der Menopause, die eine Hormonersatztherapie abbrachen, einen Knochenabbau verhindert und neue gesunde Knochenmasse aufbaut.

Vergangene Woche gaben die National Health Institutes in den USA bekannt, dass einer der Studienarme in der sogenannten Women's Health Initiative - der größten in den USA durchgeführten Studie mit einer Form der Hormonersatztherapie - vorzeitig abgebrochen wurde, da die langfristige Anwendung einer Kombinationsbehandlung mit Östrogen und Gestagen das Risiko für Brustkrebs bei Frauen signifikant erhöht. Diese Maßnahme könnte dazu führen, dass viele Frauen eine bestehende Hormonersatztherapie abbrechen und damit ähnlich wie unmittelbar nach der Menopause in eine Phase mit raschem Knochenabbau eintreten.

"Bei Frauen, die eine Hormonersatztherapie absetzen, geht der knochenschützende Nutzen einer solchen Therapie verloren, sobald die Hormontherapie abgebrochen wird," erklärte Dr. Lorraine A. Fitzpatrick, Professor für Medizin an der Mayo Clinic, Rochester, MN. "Ein Verlust an Knochenmasse kann zu Osteoporose und damit in weiterer Folge zu Knochenfrakturen in der Hüfte und in der Wirbelsäule führen. Frauen, die ihre Knochenfestigkeit bewahren wollen, sollten daher mit ihrem Arzt über wirksame Therapiealternativen sprechen."

FOSAMAX schützte die Knochen vor raschem Knochenschwund

In einer Studie an postmenopausalen Frauen, die kurz zuvor eine bestehende Hormonersatztherapie abgesetzt hatten, konnte gezeigt werden, dass FOSAMAX(R) (Alendronat, MSD), eine nicht-hormonale Therapie für Osteoporose, einen Knochenmasseverlust verhinderte und die Knochendichte in der Wirbelsäule und in der Hüfte signifikant (p<0,001) erhöhte. In dieser 12-monatigen, internationalen, multizentrischen und doppelblinden Studie, die im Rahmen des European Symposium on Calcified Tissues präsentiert wurde, wurde das Wirksamkeits- und Sicherheitsprofil von FOSAMAX im Vergleich zu Plazebo bei postmenopausalen Frauen mit geringer Knochenmasse untersucht, die eine bestehende Hormonersatztherapie innerhalb von drei Monaten vor der Randomisierung abgesetzt hatten. Es wurden insgesamt 144 Frauen randomisiert einer Behandlung mit Plazebo (n=49) oder mit FOSAMAX 10 mg täglich (n=95) für eine Dauer von 12 Monaten zugeteilt. Beide Gruppen erhielten zusätzlich täglich Kalziumsupplemente, die als Zusatztherapie bei der Osteoporosetherapie empfohlen werden. Zu den Studienendpunkten zählten die Knochendichte in der Wirbelsäule, der Hüfte und im Gesamtknochenskelett, die biochemischen Marker des Knochenumsatzes sowie die Therapieverträglichkeit. Die Studienergebnisse zeigten einen raschen Verlust an Knochenmasse in der Wirbelsäule (p<0,001) bei Frauen mit Plazebo, während sich bei den mit FOSAMAX behandelten Frauen anhand von Knochendichtemessungen eine signifikante (p<0,001) Erhöhung der Knochenmasse in der Wirbelsäule, der Hüfte und im Gesamtknochenskelett feststellen ließ. FOSAMAX erwies sich als gut verträglich und es wurde keine erhöhte Nebenwirkungshäufigkeit im Vergleich zu Plazebo beobachtet.

Osteoporose

Die Menopause ist ein wichtiger Faktor für die Entwicklung einer Osteoporose, die als Folge eines Ungleichgewichts in den Knochenumbauzyklen auftritt, wobei mehr Knochenmasse abgebaut als gleichzeitig ersetzt wird. Dieser Knochenschwund kann zu Osteoporose führen, einer Krankheit, bei der die Knochen poröser und damit allmählich schwächer, spröder und bruchanfälliger werden.

Weltweit leiden etwa 200 Millionen Frauen an Osteoporose; Schätzungen zufolge ist etwa ein Drittel aller Frauen im Alter von 60 bis 70 Jahren von dieser Krankheit betroffen. Durch Osteoporose bedingte Knochenfrakturen können erschreckende Einbussen in der Lebensqualität der Betroffenen mit sich bringen. Hüftfrakturen bedingen in nahezu allen Fällen einen Krankenhausaufenthalt und können häufig eine Beeinträchtigung der Selbständigkeit und Mobilität zur Folge haben. Jede zweite Frau mit einer Hüftfraktur ist in ihrer selbständigen Gehfähigkeit beeinträchtigt und bis zu ein Drittel aller Frauen sind nahezu vollständig auf fremde Hilfe angewiesen. Hüftfrakturen sind darüberhinaus auch mit einer erhöhten Mortalität verbunden.

"Für Frauen, die eine bestehende Hormonersatztherapie beenden, bedeutet dies ein besonderes Problem," erläuterte Dr. Fitzpatrick."Wenn ein Frau einer Schwächung ihrer Knochen vorbeugen oder diese behandeln will, sollte sie eine Therapie verwenden, die spezifisch auf Osteoporose ausgerichtet ist. Frauen sollten vor dem Absetzen einer Hormonersatztherapie mit ihrem Arzt sprechen und sich über medikamentöse Therapien beraten lassen, die spätere Knochenfrakturen verhindern können."

FOSAMAX - ein rezeptpflichtiges Arzneimittel von Merck & Co., Inc.

FOSAMAX, das seit 1995 zur Behandlung von postmenopausaler Osteoporose erhältlich ist, ist das weltweit am häufigsten verschriebene Bisphosphonat zur Behandlung von Osteoporose . Als erstes orales Arzneimittel, das auch in einmal wöchentlicher Dosierung zur Behandlung von Osteoporose erhältlich ist, ist FOSAMAX eine Therapie, für die durchwegs eine Reduktion des Risikos für Wirbelsäulen- und Hüftfrakturen gezeigt werden konnte. In dem über mehr als 10-jährigen klinischen Studienprogramm hat sich FOSAMAX als wirksame und gut verträgliche Therapie erwiesen.

Merck & Co., Inc., in vielen Ländern unter dem Firmennamen Merck Sharp & Dohme tätig, ist ein führendes und forschungsorientiertes pharmazeutisches Unternehmen, das Pharmaprodukte und medizinische Dienstleistungen anbietet. Merck erforscht, entwickelt, erzeugt und vertreibt - entweder direkt oder über seine Gemeinschaftsunternehmen - eine breite Palette von innovativen Produkten im Dienste der menschlichen und der Tiergesundheit

1 IMS HEALTH, National Prescription Audit(TM) and the National Disease and Therapeutic Index. Daten für FOSAMAX einmal wöchentlich und FOSAMAX einmal täglich zur Behandlung von Osteoporose. Datenstand Juni 2001 (Jährliche Gesamtverschreibungen Juli 2000 bis Juni 2001).

(R) Registered Trademark of Merck & Co., Inc., Whitehouse Station, N.J., USA.

Rückfragen & Kontakt:

MSD Österreich
Dr. Stefan Efthimiou
Tel.: 01/ 260 44-242

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS