Gusenbauer: FPÖ muss sich entscheiden: Geht sie den Weg der Demokraten oder den der Terroristen und Rechtsextremen?

Wien (SK) "Die FPÖ muss sich entscheiden, ob sie den Weg der Demokraten in Österreich und in Europa geht oder ob sie ihren Weg an der Seite von internationalen Terroristen wie Saddam Hussein und der europäischen Rechtsextremen geht", erklärte SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer am Mittwoch in einem Pressegespräch in Villach. Bezeichnend ist für Gusenbauer in der "Causa Geheimtreffen", wer hier jeweils zu wem gefahren ist: "Es waren die europäischen Ultrarechten, die den Weg nach Kärnten gefahren sind. Und im Anschluss war es FPÖ-Chefin Riess-Passer, die nach Kärnten fahren musste, um das Amt der Kärntner Landesregierung durch die Hintertür wieder zu verlassen", stellte Gusenbauer fest. ****

Bezugnehmend auf sein "Strategiepapier gegen Rechtsnationalismus", das er im Auftrag der europäischen Sozialdemokraten ausarbeitet, erklärte Gusenbauer: "Ich kämpfe an vorderster Front aller demokratischen Kräfte Europas - nicht nur linker, sondern auch konservativer und christlich-sozialer Kräfte -gegen den Rechtsextremismus." Die Sozialdemokraten Europas seien sich ihrer Verantwortung bewusst und hätten aus ihren Fehlern der Vergangenheit gelernt. Vor allem den jungen, reformorientierten Kräften unter ihnen komme daher eine besondere Rolle zu. Für ihn, Gusenbauer, ist es daher auch kein Zufall, dass er für die Erarbeitung einer gemeinsamen Strategie gegen den Rechtsnationalismus auserwählt wurde. (Schluss) ml

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