• 31.07.2002, 10:03:02
  • /
  • OTS0030 OTW0030

Onodi: Ausbildungskapazität an Pflegeschulen in Niederösterreich wurde erhöht

Arbeitsgruppe für neues Ausbildungskonzept

St. Pölten, (SPI) - Laut einer Analyse des NÖ Gesundheits- und
Sozialfonds braucht man in Niederösterreich in den nächsten fünf
Jahren zusätzlich rund 2.000 diplomierte Pflegekräfte. Der Bedarf an
psychiatrischen Pflegekräften wird mit rund 300 beziffert. Zwischen
den Soll- und Ist-Dienstposten an den Landes-Pensionisten- und
Pflegeheimen besteht derzeit ein Minus von 191 diplomierten Kräften.
Im NÖ Gesundheitsressort hat man rasch auf die jüngsten Zahlen
reagiert. "Zur Sicherstellung des zukünftigen Bedarfs wird es im
kommenden Schuljahr 2002/2003 in den NÖ Gesundheits- und
Krankenpflegeschulen zu einer Aufstockung der Ausbildungskapazitäten
kommen. Im ersten Jahrgang der Ausbildung werden wir das Kontingent
von 399 auf 553 Plätze erhöhen. Hinzu kommen auf meine Initiative
zusätzliche Lehrgänge, mit denen Pflegehelferinnen und Pflegehelfern
die Möglichkeit geboten wird, sich zu diplomierten Kräften aufschulen
zu lassen. Ab Herbst 2002 wird zudem eine neue Arbeitsgruppe
installiert. Diese wird ein mehrjähriges Bildungskonzept ausarbeiten,
welches ab dem Schuljahr 2003/2004 zum Tragen kommen soll", so
Niederösterreichs Gesundheitsreferentin LHStv. Heidemaria Onodi zu
einem heutigen Bericht in der Neuen Kronen Zeitung. Zusätzlich läuft
in Niederösterreich eine Werbekampagne, die mehr junge Menschen
animieren soll, einen Beruf im Bereich der Pflege zu ergreifen. Die
Ausbildung des diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegepersonals
umfasst eine dreijährige umfassende theoretische sowie praktische
Ausbildung.****

"Zu den angesprochenen Vorwürfen eines Sachverständigen sei
anzumerken, dass Niederösterreichs Pflegeheime regelmäßig und
umfassend der Kontrolle des Landes unterliegen. Gerade bei den
privaten Pflegeheimen wurden die Kontrollen in den letzten Monaten
intensiviert. Gibt es Missstände, so werden diese sofort abgestellt.
Als jüngstes Beispiels darf ich auf den Fall Würmla verweisen, wo
rasch im Interessen der alten Menschen und ihrer Angehörigen
gehandelt wurde. Als Ansprechpartner bei Fragen und Problemen stehen
neben dem bestens ausgebildeten Personal in den Pflegeheimen selbst
auch das NÖ Gesundheitsreferat sowie die Niederösterreichische
Patientenanwaltschaft zur Verfügung. Wer in Niederösterreich Pflege
braucht, der soll sie auch in Zukunft umfassend und bestens betreut
bekommen. Hier wurden bereits notwendige Anpassungen für die Zukunft
veranlasst", so die NÖ Gesundheitsreferentin abschließend.
(Schluss) fa

Rückfragehinweis: Landtagsklub der SPÖ NÖ
Mag. Andreas Fiala
Tel: 02742/9005 DW 12794
Handy: 0664 20 17 137
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/SPI

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel