Onodi: Ausbildungskapazität an Pflegeschulen in Niederösterreich wurde erhöht

Arbeitsgruppe für neues Ausbildungskonzept

St. Pölten, (SPI) - Laut einer Analyse des NÖ Gesundheits- und Sozialfonds braucht man in Niederösterreich in den nächsten fünf Jahren zusätzlich rund 2.000 diplomierte Pflegekräfte. Der Bedarf an psychiatrischen Pflegekräften wird mit rund 300 beziffert. Zwischen den Soll- und Ist-Dienstposten an den Landes-Pensionisten- und Pflegeheimen besteht derzeit ein Minus von 191 diplomierten Kräften. Im NÖ Gesundheitsressort hat man rasch auf die jüngsten Zahlen reagiert. "Zur Sicherstellung des zukünftigen Bedarfs wird es im kommenden Schuljahr 2002/2003 in den NÖ Gesundheits- und Krankenpflegeschulen zu einer Aufstockung der Ausbildungskapazitäten kommen. Im ersten Jahrgang der Ausbildung werden wir das Kontingent von 399 auf 553 Plätze erhöhen. Hinzu kommen auf meine Initiative zusätzliche Lehrgänge, mit denen Pflegehelferinnen und Pflegehelfern die Möglichkeit geboten wird, sich zu diplomierten Kräften aufschulen zu lassen. Ab Herbst 2002 wird zudem eine neue Arbeitsgruppe installiert. Diese wird ein mehrjähriges Bildungskonzept ausarbeiten, welches ab dem Schuljahr 2003/2004 zum Tragen kommen soll", so Niederösterreichs Gesundheitsreferentin LHStv. Heidemaria Onodi zu einem heutigen Bericht in der Neuen Kronen Zeitung. Zusätzlich läuft in Niederösterreich eine Werbekampagne, die mehr junge Menschen animieren soll, einen Beruf im Bereich der Pflege zu ergreifen. Die Ausbildung des diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegepersonals umfasst eine dreijährige umfassende theoretische sowie praktische Ausbildung.****

"Zu den angesprochenen Vorwürfen eines Sachverständigen sei anzumerken, dass Niederösterreichs Pflegeheime regelmäßig und umfassend der Kontrolle des Landes unterliegen. Gerade bei den privaten Pflegeheimen wurden die Kontrollen in den letzten Monaten intensiviert. Gibt es Missstände, so werden diese sofort abgestellt. Als jüngstes Beispiels darf ich auf den Fall Würmla verweisen, wo rasch im Interessen der alten Menschen und ihrer Angehörigen gehandelt wurde. Als Ansprechpartner bei Fragen und Problemen stehen neben dem bestens ausgebildeten Personal in den Pflegeheimen selbst auch das NÖ Gesundheitsreferat sowie die Niederösterreichische Patientenanwaltschaft zur Verfügung. Wer in Niederösterreich Pflege braucht, der soll sie auch in Zukunft umfassend und bestens betreut bekommen. Hier wurden bereits notwendige Anpassungen für die Zukunft veranlasst", so die NÖ Gesundheitsreferentin abschließend. (Schluss) fa

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