LH Sausgruber: "Interreg überwindet Grenzen" Ut.: Acht neue Interreg-Projekte erhalten über 720.000 Euro EU-Fördermittel

Bregenz (VLK) - Acht neue grenzüberschreitende Projekte
erhalten im Rahmen des Interreg III A-Programms "Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein" rund 721.000 Euro
Fördermittel der Europäischen Union. "Das Gesamtvolumen der
acht Projekte beläuft sich auf 2,85 Millionen Euro", gab Landeshauptmann Herbert Sausgruber bekannt. Den größten EU-Zuschuss mit über 275.000 Euro erhält das Projekt
"Tageskarte Euregio Bodensee" der Internationalen
Bodenseekonferenz. Mit nur einem einzigen Fahrausweis sind zukünftig grenzüberschreitende Fahrten mit Bahn, Bus und
Schiff im Bodenseegebiet möglich. ****

Gefördert werden unter anderem auch die Projekte
- "'xchange', grenzüberschreitender Lehrlingsaustausch in
der Regio Bodensee", und
- "Grenzüberschreibende Initiative zur Verbesserung der
Lage des Bekleidungsgewerbes": Die Innung der Vorarlberger Bekleidungsgewerbe und die Couture-Lehrwerkstatt St. Gallen
wollen durch eine vermehrte Imagewerbung Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Region, insbesondere für Frauen,
sichern bzw. schaffen.

Insgesamt wurden damit in nur einem halben Jahr bereits
26 grenzüberschreitende Projekte mit einem
Gesamtfördervolumen von rund 7,9 Millionen Euro, davon
allein cirka zwei Millionen EU-Mittel, bewilligt - für Landeshauptmann Sausgruber "ein eindrucksvoller Beweis für
die Attraktivität des Interreg-Programms 'Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein'".

42,4 Millionen Euro EU-Fördermittel bis 2008

Dem Programmgebiet "Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein" steht
bis ins Jahr 2008 ein Gesamtfördervolumen in Höhe von 42,4 Millionen Euro zur Verfügung. Hiervon steuert die
Europäische Kommission aus dem Europäischen Fonds für
regionale Entwicklung 17,5 Millionen Euro für das deutsche
und österreichische Programmgebiet und der Schweizer Bund
3,1 Millionen Euro bei.

Schwerpunkte

Thematisch konzentriert sich die Förderung im Rahmen des Interreg III A-Programms "Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein"
auf drei Schwerpunkte mit jeweils eigenen Maßnahmen.
- Wirtschaftliche Entwicklung (Standortmanagement,
Förderungen von kleinen und mittleren Unternehmen,
Dienstleistungen und Tourismus, Land- und Forstwirtschaft)-
Umwelt- und Raumplanung (Umwelt- und Naturschutz,
Raumordnung, Siedlungs- und Freiraumentwicklung, Technische Infrastruktur)
- Soziologische Entwicklung (Bildung, Forschung und
Entwicklung, Gesundheit und Soziales, Kultur und Sport,
Vernetzung und Bewusstseinsbildung).

Fördergebiet, Ansprechpartner

Zum Fördergebiet gehören auf deutscher Seite der
Bodenseekreis, die kreisfreie Stadt Kempten, die Landkreise Konstanz, Lindau, Oberallgäu, und Ravensburg, der Schwarz-wald-Baar-Kreis, sowie die Landkreise Sigmaringen,
Tuttlingen und Waldshut. Österreich ist durch das Land
Vorarlberg beteiligt. Zum Programmgebiet gehören ferner das Fürstentum Liechtenstein und in der Schweiz die Kantone
Aargau, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden,
Glarus, Graubünden, Schaffhausen, St. Gallen, Thurgau und
Zürich.

Förderanträge können sowohl von privaten Personen oder Institutionen als auch von juristischen Personen oder
öffentlichen Trägern jederzeit bei den zuständigen
nationalen Netzwerkstellen gestellt werden. Ansprechpartner
in Vorarlberg ist das Amt der Landesregierung,
Europaabteilung, Telefon 05574/511-20305, Telefax 05574/
511-20295, E-mail land@vorarlberg.at.
(so/tm,nvl)

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