Kuntzl: ÖVP ist gefordert den rechtsextremen Anbiederungen des Koalitionspartners Einhalt zu gebieten

Wien (SK) Das Treffen von FPÖ, Vlaams Blok und Lega Nord in Klagenfurt auf Einladung von Altparteiobmann Jörg Haider ist für SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl "skandalös". "Immer offener und unverschämter können in Österreich bunzierte Rechtsextreme ihr antidemokratisches braunes Gift versprühen - und genießen dabei sogar den Schutz einer Regierungspartei", monierte Kuntzl am Samstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Für die Bundesgeschäftsführerin ist die ÖVP massiv gefordert, "den rechtsextremen Anbiederungen des Koalitionspartners FPÖ Einhalt zu gebieten." ****

"Wie lange sieht die ÖVP noch zu?", fragte sich Kuntzl und verwies darauf, welches Bild die FPÖ schon bisher gezeichnet hat:
"Wildholz, Jung und Stadler stehen für eine Politik des Liebäugelns mit rechtsextremen Gedankengut, das nur mit konsequentem Negieren aus Gründen purer Machterhaltung als akzeptabel angesehen werden kann."

"Ein Paradebeispiel dafür liefert ÖVP-Klubobmann Khol, so Kuntzl. Khol hätte in einem Interview in der "Kleinen Zeitung" vom `Staatsmann´ Haider gesprochen, der die Koalition mitbegründet hat und `die Deutschtümelei klar beendet´ hätte. "Jetzt, nur wenige Tage später, ist dieser de facto Obmann einer österreichischen Regierungspartei Gastgeber einer Versammlung der rechtsextremen Kräfte Europas, mit dem Ziel, ein politisches Bündnis zu schließen", so Kuntzl, die abschließend die Frage in den Raum stellte: "Wieviel Realitätsverweigerung wird die ÖVP den Österreicherinnen und Österreichern noch zum Besten geben?" (Schluss) up

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