• 25.07.2002, 15:11:24
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Schweitzer: Gaugg hat keine Pensionsansprüche geltend gemacht

Kuntzl will nur vom SP-Pensionsabzocker Klima ablenken

Wien, 2002-07-25 (fpd) -"Frau Kuntzl gebe ich den guten Rat, sich
Asche aufs Haupt zu streuen und sich des größten Pensionsabzockers
der letzten Jahre, des ehemaligen Bundeskanzlers und SP-Vorsitzenden
Viktor Klima zu erinnern, der sich samt seiner Millionenpension nach
Südamerika vertschüßt hat", erklärte heute FPÖ-Generalsekretär Mag.
Karl Schweitzer zu den Aussagen von SPÖ-Geschäftsführerin Kuntzl.
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Daß Gaugg sich in seinem Berufsleben Pensionsansprüche erworben habe,
sei in keiner Weise ehrenrührig. Gaugg sei 49 Jahre und werde so wie
jeder andere auch seine erworbenen Pensionsrechte erst nach Ablauf
seiner beruflichen Tätigkeit geltend machen. Bis dorthin sei noch
lange Zeit. Im übrigen würden Pensionsansprüche im Bezügegesetz genau
geregelt. Gaugg habe diese weder verschwiegen noch in irgendeiner
Form darauf Ansprüche geltend gemacht. Gaugg unterscheide sich da
wohltuend von Herrn Klima, der sich unter Umgehung des
Bezügebegrenzungsgesetzes 14 Millionen Schilling Pensionsabfindung
unter den Nagel gerissen habe, bevor er Hals über Kopf in die
südamerikanische Pampas entschwunden sei, betonte Schweitzer. An
Scheinheiligkeit sei die SP nicht zu überbieten.

"Klima ist nicht der einzige Genosse, der sich Pensionsprivilegien
auf zweifelhafteste Art und Weise verschafft hat, auch Herr Elsner
von der BAWAG ließ sich 3,63 Mill. Euro (mehr als 50 Mill. Schilling)
Pensionsansprüche steuerschonend auf sein Konto überweisen", betonte
Schweitzer, der Kuntzl hier primitivste Agitation attestierte.

Schweitzer kritisierte aber ebenso den Grün-Abgeordneten Öllinger,
dem er Doppelbödigkeit und Unredlichkeit in der Argumentation
vorwarf. Insbesondere die Angriffe gegen Sozialminister Haupt
bezüglich des PVA-Generaldirektors Wetscherek seien mehr als
lächerlich. Haupt habe die Bestellung Wetschereks bis jetzt nicht
unterschrieben, weil er dessen Tätigkeiten nicht nur in der Uniqua,
sonder auch in der Collegialität für unvereinbar mit der Position in
der PVA halte.

Im Mai dieses Jahr habe Haupt zum ersten Mal ein Schreiben des
Überleitungsausschusses, in welchem er um die Bestätigung für die
Wetscherek-Bestellung gebeten worden sei, abschlägig beurteilt,
bekräftigte Schweitzer, der Öllinger Unwissenheit und grobe
Oberflächlichkeit attestierte. "Für mich sind die Vorwürfe von Kuntzl
und Öllinger ein Beweis für den mehr als bemitleidenswerten Zustand
der Opposition, die statt Sachargumente nur Pamphlete in die
politische Diskussion einbringt", so Schweitzer abschließend.
(Schluß)

Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
Tel.: (01) 40 110 /5814

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