"Komm, süßer Tod" - der Erfolgsroman von Wolf Haas als zweiteiliges Ö1-Hörspiel

Wien (OTS) - Ö1 sendet den Erfolgsroman "Komm, süßer Tod" von Wolf Haas als zweiteiliges Hörspiel. Die Termine in Österreich 1: Samstag, 27. Juli um 14.00 Uhr und Dienstag, 30. Juli um 20.31 Uhr.****

Nach den Hörkrimis "Auferstehung der Toten" und "Der Knochenmann", die beide vom ORF-Publikum zu den "Hörspielen der Jahre 1999 und 2000" gewählt wurden, produzierte der ORF mit dem WDR nun einen dritten Wolf-Haas-Roman - "Komm, süßer Tod" - als Hörspiel, Regie führte wieder Götz Fritsch. Die Besetzung: Erwin Steinhauer (Brenner), Wolfram Berger (Erzähler), Wolfgang Böck, Ulli Maier, Susi Nicoletti, Elfriede Ott, u. v. a., Musik: Otto Lechner. Zum Inhalt:
Privatdetektiv Brenner hat den Job als Privatdetektiv an den Nagel gehängt und arbeitet als Rettungsfahrer. Sein Chef ist froh darüber, dass er einen ehemaligen Schnüffler in seinen Reihen hat. Im beinharten Kampf um die "Nummer Eins" im Wiener Rettungswesen will er den üblen Machenschaften der Konkurrenz ein für alle mal einen Riegel vorschieben. Waren in "Auferstehung der Toten" und "Der Knochenmann" die Schrecken der Provinz Ausgangspunkt und Schauplatz der Haas'schen Satire, merkt Brenner, der Privatdetektiv wider Willen, dass auch das Leben in der Großstadt kein Honiglecken ist. Das großstädtische Milieu bietet Haas genügend Ansatzpunkte für seinen gemütvoll beißenden Spott, der sich meist im Mäntelchen der Menschenliebe daherschwindelt.

Regisseur Götz Fritsch: "Mit Wolf Haas haben wir einen Schriftsteller fürs Hörspiel gefunden, der fernab aller amerikanischen Klischees mit der Krimiform spielt. Nur auf den ersten Blick verdeckt sein skurriler Humor die bitterböse Absicht, mit der Schattenseite österreichischer Gemütlichkeit abzurechnen. Seine Geschichten enthalten die wichtigsten Ingredienzien für ein gutes Hörspiel. Der Stoff geht uns etwas an, die Figuren sind plastisch der Wirklichkeit abgelauscht und nicht schon beim ersten Hinhören einzuordnen, die Handlung zieht sich als stimmiger roter Faden durchs Stück, verdeckt aber nicht die Lust, hinters Krimi-Geschehen blicken zu wollen. Den Schauspielern und allen an der Produktion Beteiligten machte es ein unglaubliches Vergnügen, den Haas'schen phantasievollen Salti zu folgen. Und da wir Macher ja nicht so ganz anders geartet sind als unser Publikum, nehmen wir an, dass auch die Hörer sich gerne wieder den Vertracktheiten menschlicher Gemeinheit im neuen Haas aussetzen. Diesmal allerdings kamen wir mit den für ein Hörspiel üblichen 60 Minuten Sendelänge nicht aus, ohne den Witz der Haas'schen Vorlage zu beschädigen. So bin ich sehr froh, dass wir das Stück in zwei Folgen produzieren konnten."(ih)

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221057 Jul 02

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