Mineralölkontamination in Hohenems Unterklien

LSth. Gorbach: keine Gefährdung für Menschen und Umwelt

Hohenems (VLK) - Am Rande des Steinbruchs Hohenems war im
Zuge der Umlegung des Unterklienbaches eine Kontamination
des Erdreiches durch Mineralöl festgestellt worden. Wie Abfallwirtschaftsreferent Landesstatthalter Hubert Gorbach
nach einem Lokalaugenschein mitteilt, besteht durch die
ergriffenen Sofortmaßnahmen keine Gefährdung für Menschen
und Umwelt. Das Grundwasser wurde nicht verunreinigt und
wird derzeit laufend überwacht. ****

Zur laufenden Überwachung des Grundwassers wurde in
einer Entfernung von etwa 50 Metern zur Fundstelle ein Kontrollbrunnen erstellt. Dieser befindet sich zwischen der Fundstelle und einer Anlage der Dornbirner
Trinkwasserversorgung. Sollte das Grundwasser kontaminiert
werden, kann sofort reagiert und die Versorgungsanlage
still gelegt werden. Bei der im dortigen Bereich
bestehenden Fließgeschwindigkeit des Grundwassers benötigt
die Verunreinigung mindestens 50 Tage, um die Trinkwasserversorgungsanlage zu erreichen, erläutert Landesstatthalter Gorbach. Dadurch bleibe also genügend
Zeit, die betroffene Trinkwasseranlage abzuschalten. Deren
Ausfall würde dann durch die bestehenden Versorgungssysteme aufgefangen werden.

Den Vorwurf, die Bevölkerung nicht rechtzeitig
informiert zu haben, weist Gorbach zurück. Nach Erkennen
der Verschmutzung sei sofort und richtig gehandelt worden,
sodass zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung für die
Bevölkerung bestanden hat. Daher wäre es falsch gewesen,
diese durch unnotwendige und verfrühte Warnungen zu
verunsichern. Der Verursacher der Mineralölkontamination
ist derzeit unbekannt. Vermutet werden Ablagerungen von mineralölkontaminiertem Material aus der Kriegszeit.
(ke/ug,nvl)

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OTS0108 2002-07-19/12:02

191202 Jul 02

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