- 10.07.2002, 12:51:49
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Blecha: Mit Wertschöpfungsabgabe wären kranke Kassen gesund
Wien (SK) Geht es nach dem Präsidenten des Pensionistenverbandes
Österreich, Karl Blecha, sind die Probleme der Krankenkassen durch
die Einführung der Wertschöpfungsabgabe leicht zu lösen. "Die
Vorschläge von ÖVP - "Verländerung" - und FPÖ - "Zentralisierung à la
UdSSR" - seien untauglich, die Finanzierungsprobleme dauerhaft zu
lösen", so Blecha am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****
"Wir brauchen eine solide Finanzierungsgrundlage", betonte Blecha.
"Die Wertschöpfung erfolgt in zunehmenden Maße durch kapitalintensive
Betriebe, die kaum Beiträge an die Krankenversicherung leisten.
Andererseits muss der lohnintensive Bereich überdurchschnittlich für
die soziale Sicherheit in Österreich aufkommen, weil die einzige
Bemessungsgrundlage für Sozialleistungen die Löhne und Gehälter
darstellen", erläuterte Blecha.
"Durch die Einführung einer Wertschöpfungsabgabe kommt es nicht nur
zu einer Entlastung der Lohn- und Lohnnebenkosten, sondern auch zu
einer Verbesserung der Finanzierbarkeit unseres hervorragenden
sozialen Systems, um das uns so viele beneiden", erklärte der
Seniorenvertreter
Weiters forderte Blecha die Mehrwertsteuerrückvergütung an die
Gebietskrankenkassen. "Mit der Wertschöpfungsabgabe und der
Mehrwertsteuerrückvergütung sind die Finanzierungsprobleme der
Gesundheitsversorgung auf Dauer gelöst. Mit der
Löcherstopffinanzierung und der Geldvernichtungspolitik durch den
Ankauf der Kampfjets á la FPÖ und ÖVP drohen der Bevölkerung weitere
Belastungen und Selbstbehalte", schloss Blecha. (Schluss) sw/mp
Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
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