• 10.07.2002, 11:13:20
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Grüne Bäuerinnen und Bauern Österreich (GBB) fordern Forschung für gentech-freie Landwirtschaft

Alibi-Aktionen für biologische Landwirtschaft sollen kritische Forschung ersetzen

Wien (OTS) Gentechnik gefährdet eine zukünftige biologische
Bewirtschaftung unwiderruflich! Denn die Koexistenz, hier
Gentech-Landwirtschaft, da gentech-freie Landwirtschaft ist nach
ExpertInnenmeinung nicht möglich. Die Grünen Bäuerinnen und Bauern
treten für die konsequente Ökologisierung der Landwirtschaft in
Österreich ein. Minister Molterer öffnet mit seiner
"Nur-nicht-festlegen Politik" dieser Risikotechnologie Tür und Tor
und versetzt einer Gesamtökologisierung den Todesstoß, kritisieren
die GBB. Alibiaktionen, wie ein lächerlich kleiner Förderbetrag für
biologische Saatgutproduktion oder für Bio-Marketing sollen darüber
hinwegtäuschen, dass etablierte Organisationen mundtod gemacht
werden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundesanstalt für
Bergbauernfragen (BABF) sind offensichtlich der jetzigen Regierung
und der Gentech-Lobby ein besonderer Dorn im Auge. Die
Forschungsschwerpunkte dieser Bundesanstalt liegen in den Bereichen
ökologische und sozial verträgliche Landwirtschaft und
Regionalentwicklung. Durch "Umstrukturierung" soll es diese Anstalt
so bald nicht mehr geben.

Die GBB fordern den Minister auf, sich für die Ökologisierung der
Landwirtschaft zu entscheiden und der Gentech-Landwirtschaft in
Österreich einen Riegel vorzuschieben. Dazu ist die Aufwertung der
bewährten Bundesanstalt für Bergbauernfragen unumgänglich, um
Grundlagenforschung zur Nachhaltigkeit zu garantieren.

Rückfragehinweis: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB/OTS

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