Grüne Bäuerinnen und Bauern Österreich (GBB) fordern Forschung für gentech-freie Landwirtschaft

Alibi-Aktionen für biologische Landwirtschaft sollen kritische Forschung ersetzen

Wien (OTS) Gentechnik gefährdet eine zukünftige biologische Bewirtschaftung unwiderruflich! Denn die Koexistenz, hier Gentech-Landwirtschaft, da gentech-freie Landwirtschaft ist nach ExpertInnenmeinung nicht möglich. Die Grünen Bäuerinnen und Bauern treten für die konsequente Ökologisierung der Landwirtschaft in Österreich ein. Minister Molterer öffnet mit seiner "Nur-nicht-festlegen Politik" dieser Risikotechnologie Tür und Tor und versetzt einer Gesamtökologisierung den Todesstoß, kritisieren die GBB. Alibiaktionen, wie ein lächerlich kleiner Förderbetrag für biologische Saatgutproduktion oder für Bio-Marketing sollen darüber hinwegtäuschen, dass etablierte Organisationen mundtod gemacht werden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundesanstalt für Bergbauernfragen (BABF) sind offensichtlich der jetzigen Regierung und der Gentech-Lobby ein besonderer Dorn im Auge. Die Forschungsschwerpunkte dieser Bundesanstalt liegen in den Bereichen ökologische und sozial verträgliche Landwirtschaft und Regionalentwicklung. Durch "Umstrukturierung" soll es diese Anstalt so bald nicht mehr geben.

Die GBB fordern den Minister auf, sich für die Ökologisierung der Landwirtschaft zu entscheiden und der Gentech-Landwirtschaft in Österreich einen Riegel vorzuschieben. Dazu ist die Aufwertung der bewährten Bundesanstalt für Bergbauernfragen unumgänglich, um Grundlagenforschung zur Nachhaltigkeit zu garantieren.

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