• 07.07.2002, 10:26:52
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Haigermoser: "Eiertanz" um drohenden Libro-Konkurs ist Verhöhnung des Mittelstandes

Anzapfen des Insolvenzfonds über den gesetzlichen Rahmen hinaus darf nicht hingenommen werden

Salzburg, 07-07-02 (OTS) "Wer in den Medien den Eiertanz um den
drohenden Libro-Konkurs verfolgt, dem steigen die Grausbirnen auf",
sagte heute der Vizepräsident der Wirtschaftskammer Salzburg, Helmut
Haigermoser. Während der Mittelstand von den Multis und
Branchenriesen stetig mit Unterpreisen "nieder konkurenziert" werde,
um die Nahversorgung zu vernichten, sei die Bankenwelt und jetzt
neuerdings auch der Insolvenzfonds bemüht, "schlechtem Geld gutes
nachzuwerfen."****

Wenn wie laut Medienberichten die laufenden Löhne und Gehälter bei
Libro tatsächlich vom Insolvenzfonds berappt werden, so sei das
absolut inakzeptabel. Daran ändere auch die Schutzbehauptung nichts,
dass bei einem allfällig schlußendlichen Libro-Insolvenzfall die
Gelder, falls vorhanden, aus der Masse eingefordert werden sollten.

Als Verhöhnung der redlichen Kaufleute bezeichnet Haigermoser die
Anmerkung, Libro solle noch das September-Schulgeschäft abwickeln.
"Das ist ein Affront gegen jene, welche alle Abgaben, Steuern und
Zinsendienste aus eigener Kraft zu bedienen haben. Die
Verantwortlichen für den überwiegend vom Mittelstand gefüllten
Insolvenzfonds sind aufgefordert, ihr Gewissen zu prüfen und mit
ihrem Handeln nicht Marktverzerrungen Tür und Tor zu öffnen", schloß
Haigermoser.

Rückfragehinweis: Ring Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW)
Medienreferat/Cornelia Lemmerhofer
Tel.: 0664-103 80 62
[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | RFW/OTS

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