• 06.07.2002, 12:15:22
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Rauch-Kallat: FPÖ-Handlungsbedarf zu untragbaren Stadler-Aussagen

Wien, 6. Juli 2002 (ÖVP-PD) - "Ewald Stadler fehlt offenbar jedes
Bewußtsein für die österreichische Geschichte und die Verantwortung
eines hohen Repräsentanten des öffentlichen Lebens.", sagte heute,
Samstag, ÖVP-Generalsekretärin AbgzNR Maria Rauch-Kallat.

Aussprüche, wie sie Stadler getätigt und nun sogar noch bestärkt
habe, seien ganz klar abzulehnen. "Es besteht dringender
Handlungsbedarf seitens der FPÖ, den untragbaren Aussagen eines
hochrangigen Funktionsträgers ein sofortiges Ende zu bereiten", so
Rauch-Kallat.

"1945 wurde Österreich von Krieg, Faschismus und Vernichtung befreit.
Die Besetzung durch die Aliierten war die Grundlage für das
unabhängige und demokratische Land, in dem wir nun leben können",
betonte Rauch-Kallat.

Stadlers untragbare Äußerungen seien aber sicher kein Grund, "um die
ungerechtfertigten EU-14-Sanktionen gegen unser Land im Nachhinein
für richtig zu erklären". Auch Österreich fordere keine Sanktionen
gegen andere westliche Demokratien, "weil dort rechtspopulistische
Parteien oder gar Rechtsextremisten großen Wählerzuspruch erhalten
haben". Man müsse aus demokratischen Wahlergebnissen die richtigen
Lehren ziehen, "und dabei geht es vor allem um den richtigen Umgang
mit den Problemen der Menschen und ganz sicher nicht um Sanktionen
gegen demokratische Partnerländer in der Europäischen Union", schloss
die ÖVP-Generalsekretärin.

Rückfragehinweis: Österreichische Volkspartei
Kommunikationsabteilung
Tel.: (++43-1) 40 126-420
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVP/ÖVP-PD

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