Rauch-Kallat: FPÖ-Handlungsbedarf zu untragbaren Stadler-Aussagen

Wien, 6. Juli 2002 (ÖVP-PD) - "Ewald Stadler fehlt offenbar jedes Bewußtsein für die österreichische Geschichte und die Verantwortung eines hohen Repräsentanten des öffentlichen Lebens.", sagte heute, Samstag, ÖVP-Generalsekretärin AbgzNR Maria Rauch-Kallat.

Aussprüche, wie sie Stadler getätigt und nun sogar noch bestärkt habe, seien ganz klar abzulehnen. "Es besteht dringender Handlungsbedarf seitens der FPÖ, den untragbaren Aussagen eines hochrangigen Funktionsträgers ein sofortiges Ende zu bereiten", so Rauch-Kallat.

"1945 wurde Österreich von Krieg, Faschismus und Vernichtung befreit. Die Besetzung durch die Aliierten war die Grundlage für das unabhängige und demokratische Land, in dem wir nun leben können", betonte Rauch-Kallat.

Stadlers untragbare Äußerungen seien aber sicher kein Grund, "um die ungerechtfertigten EU-14-Sanktionen gegen unser Land im Nachhinein für richtig zu erklären". Auch Österreich fordere keine Sanktionen gegen andere westliche Demokratien, "weil dort rechtspopulistische Parteien oder gar Rechtsextremisten großen Wählerzuspruch erhalten haben". Man müsse aus demokratischen Wahlergebnissen die richtigen Lehren ziehen, "und dabei geht es vor allem um den richtigen Umgang mit den Problemen der Menschen und ganz sicher nicht um Sanktionen gegen demokratische Partnerländer in der Europäischen Union", schloss die ÖVP-Generalsekretärin.

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