"Ubi erat Lupa": Internet-Wölfin führt in die Antike

Web-Plattform auf der Spur europäischer Steindenkmäler

Wien, (OTS) Mit einem neuen Projekt lädt die Wiener Stadtarchäologie dazu ein, sich im Internet auf die Spuren antiker Steindenkmäler in Europa zu begeben und sich damit generell mit der Geschichte und Kultur des Kontinents auseinander zu setzen. Kernpunkt ist die in Ausbau befindliche Web-Plattform http://www.ubi-erat-lupa.org/ , die römische Steindenkmäler zwischen Donau und Adria präsentiert und laufend weiterentwickelt und erweitert werden soll. In Partnerschaft mit fünf anderen europäischen Ländern, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Spanien und Portugal und mit einer Dreijahresförderung der Europäischen Union im Programm "Kultur 2000 - Mehrjährige Kooperationsabkommen im Bereich Kulturelles Erbe" soll das innovative Vorhaben individuelle Nutzer wie auch Museen und vor allem Schulen ansprechen, zur Kooperation einladen und über ein Diskussionsforum Kommunikation ermöglichen. Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny, der das Vorhaben am Freitag gemeinsam mit dem Initiator, dem Wiener Stadtarchäologen Dr. Ortolf Harl vorstellte, betonte die zukunftsweisende Dimension des Projekts, das uralte Kultur mit moderner Technologie verbinde. Bemerkenswert sei auch, dass - nach dem gestern präsentierten Augarten-Projekt - in Wien ein weiteres Kulturvorhaben mit EU-Förderung vorgestellt werden könne.****

Zur Zeit sind 4700 Steindenkmäler in dem Programm abrufbar, Grabbauten, Tempel, Militärbauten etc, die über Texte und Reliefs vielfache Aussagen über die antike Kultur liefern. Sie erzählen über Gesellschaft, Familie, Berufe, einzelne Personen, deren Bildungsstand, Reisen etc. und bieten so ein umfassendes, komplexes Bild des Lebens dieser Zeit. Zugleich werden aber auch die Fund- und Aufbewahrungsorte der Steine beschrieben , Kirchen, Schlösser, Museen etc. und damit eine Brücke in spätere Zeiten bis ins Heute geschlagen. Lupa versteht sich offene, nicht kommerzielle Web-Plattform und bietet Museen, Wissenschaftlern, Fördervereinigungen, Tourismusinstitutionen und Schulen die Möglichkeit, eigenes Material einzubringen und am weiteren Ausbau mitzuarbeiten. In einem Diskussionsforum haben alle Nutzer die Möglichkeit, miteinander in Kommunikation zu treten. (Schluss) gab

Rückfragen & Kontakt:

***OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER
VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS0169 2002-07-05/13:40

051340 Jul 02

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Dr. Martin Gabriel
Tel.: 4000/81 842
gab@m53.magwien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/OTS