ÖAMTC: Ab 1. Juli gelten in Italien neue Verkehrsvorschriften

Bei Niederschlag Tempolimit von 110 km/h auf Autobahnen

Wien (ÖAMTC-Presse) - Wer mit dem Auto oder Motorrad nach Italien reist, muss sich ab 1. Juli auf neue Verkehrsvorschriften wie verschärfte Tempolimits und Fahren mit Licht am Tag einstellen. Das Einschalten des Abblendlichtes wird in Italien ab 1. Juli verpflichtend. "Demnach müssen Motorradfahrer ab kommendem Montag immer mit eingeschaltenem Abblendlicht unterwegs sein, für Autofahrer gilt dies tagsüber nur auf Autobahnen", erklärt ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer.

Außerdem gibt es eine Änderung bei den Promillegrenzen, die mit diesem Stichtag von 0,8 auf 0,5 gesenkt werden. Als "erklärungsbedürftig" wird von den Clubjuristen allerdings die Einführung eines generellen Tempolimits von 110 km/h auf Autobahnen nur bei Niederschlag bewertet. "Der Begriff Niederschlag ist in der italienischen Straßenverkehrsordnung nicht definiert", zeigt Hoffer auf. Um Unannehmlichkeiten zu vermeiden, rät er deshalb: "Sobald es notwendig wird, den Scheibenwischer wegen Niederschlags zu betätigen, den Fuß vom Gas zu nehmen und sich an das Tempolimit von 110 km/h auf der Autobahn zu halten."

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ÖAMTC-Pressestelle/Sabine Fichtinger

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