Gusenbauer: "Arbeitslos darf nicht chancenlos bedeuten!"

Wien (SK) SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer nutzte seinen heutigen Steiermark-Besuch zur Besichtigung des BBRZ (berufliches Bildungs-und Rehabilitationszentrum) in Kapfenberg. "Der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit müsste zu den wichtigsten Aufgaben jeder Regierung zählen. Doch die blau-schwarze Regierung räumt den Topf der Arbeitslosenversicherung regelmäßig aus", kritisierte Gusenbauer. ****

Im Kapfenberger BBRZ (Berufliches Bildungs- und Rehabilitationszentrum Steiermark und Kärnten) konnte sich der SP-Vorsitzende von den reichhaltigen Angeboten in Aus- und Weiterbildung des erfolgreichen Arbeitsmarktunternehmens für den südostösterreichischen Raum überzeugen.

Gemeinsam mit der steirischen SPÖ-Abgeordneten Anna Huber, LAbg. Waltraud Bachmaier-Geltewa und dem steirischen SPÖ-Klubobmann Siegfried Schrittwieser betonte Gusenbauer, das "Streben der Regierung nach dem Nulldefizit führte zur Nullpolitik für Arbeitslose. Die SPÖ fordert mehr Chancen für Arbeitslose und somit eine Ausweitung des Schulungs- und Weiterbildungsangebots für Jobsuchende. Die notwendigen Mittel dafür sind eigentlich vorhanden, doch die Regierung räumt den Topf der Arbeitslosenversicherung regelmäßig aus, um ihr Prestigeprojekt Nulldefizit zu finanzieren. Bisher hat sich Finanzminister Grasser 2,7 Milliarden Euro aus dem Topf der Arbeitslosenversicherung genommen."

"Investitionen in die Weiterbildung", so Gusenbauer, "sind nicht Almosen oder Sozialhilfe. Investitionen in die Weiterbildung sind Investitionen in die Menschen und in die Wirtschaft. Die Regierung hat sich jedoch in der Arbeitsmarktpolitik fürs Nichtstun entschieden. Wir als SozialdemokratInnen entscheiden uns dafür, die Menschen zu aktivieren und ihnen neue Chancen zu geben. Wir wollen faire Chancen für alle! Also auch für jene, die keine Lobbies und mediale Fürsprecher haben." (Schluss) ml/mp

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