- 21.06.2002, 14:27:04
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Gusenbauer: "Arbeitslos darf nicht chancenlos bedeuten!"
Wien (SK) SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer nutzte seinen heutigen
Steiermark-Besuch zur Besichtigung des BBRZ (berufliches Bildungs-
und Rehabilitationszentrum) in Kapfenberg. "Der Kampf gegen die
Arbeitslosigkeit müsste zu den wichtigsten Aufgaben jeder Regierung
zählen. Doch die blau-schwarze Regierung räumt den Topf der
Arbeitslosenversicherung regelmäßig aus", kritisierte Gusenbauer.
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Im Kapfenberger BBRZ (Berufliches Bildungs- und
Rehabilitationszentrum Steiermark und Kärnten) konnte sich der
SP-Vorsitzende von den reichhaltigen Angeboten in Aus- und
Weiterbildung des erfolgreichen Arbeitsmarktunternehmens für den
südostösterreichischen Raum überzeugen.
Gemeinsam mit der steirischen SPÖ-Abgeordneten Anna Huber, LAbg.
Waltraud Bachmaier-Geltewa und dem steirischen SPÖ-Klubobmann
Siegfried Schrittwieser betonte Gusenbauer, das "Streben der
Regierung nach dem Nulldefizit führte zur Nullpolitik für
Arbeitslose. Die SPÖ fordert mehr Chancen für Arbeitslose und somit
eine Ausweitung des Schulungs- und Weiterbildungsangebots für
Jobsuchende. Die notwendigen Mittel dafür sind eigentlich vorhanden,
doch die Regierung räumt den Topf der Arbeitslosenversicherung
regelmäßig aus, um ihr Prestigeprojekt Nulldefizit zu finanzieren.
Bisher hat sich Finanzminister Grasser 2,7 Milliarden Euro aus dem
Topf der Arbeitslosenversicherung genommen."
"Investitionen in die Weiterbildung", so Gusenbauer, "sind nicht
Almosen oder Sozialhilfe. Investitionen in die Weiterbildung sind
Investitionen in die Menschen und in die Wirtschaft. Die Regierung
hat sich jedoch in der Arbeitsmarktpolitik fürs Nichtstun
entschieden. Wir als SozialdemokratInnen entscheiden uns dafür, die
Menschen zu aktivieren und ihnen neue Chancen zu geben. Wir wollen
faire Chancen für alle! Also auch für jene, die keine Lobbies und
mediale Fürsprecher haben." (Schluss) ml/mp
Rückfragen: Michael Sittinger, Tel. 0316/702-646, Handy: 0664/3223857
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