AK Tumpel zu Sevilla: Anliegen der Arbeitnehmer müssen im Mittelpunkt stehen

AK Präsident fordert Weiterentwicklung der Union zu einer Sozial- und Beschäftigungsunion

Wien (AK) - "Die Staats- und Regierungschefs der EU müssen in Sevilla endlich die Erwartungen und Sorgen der Arbeitnehmer in den Mittelpunkt der Diskussion über die Zukunft Europas stellen", fordert AK Präsident Herbert Tumpel. Die Regierungschefs dürfen der steigenden Arbeitslosigkeit in den Mitgliedsstaaten nicht länger tatenlos zusehen, fordert der AK Präsident. Er verlangt eine grundlegende Reform des Stabilitätspakts und einen Kurswechsel der europäischen Wirtschaftspolitik. Die Weiterentwicklung der Union zu einer Beschäftigungs- und Sozialunion muss zu einem europäischen Kernanliegen gemacht werden, fordert Tumpel. Die sozialen Systeme, von der Versorgung im Krankheitsfall über die Altersversorgung bis hin zur Armutsbekämpfung müssen weiter entwickelt werden. "Europa steht vor einer wichtigen Richtungsentscheidung", sagt Tumpel, "die Beschäftigungspolitik muss endlich als zentrale Aufgabe der Wirtschafts-, Währungs- und Budgetpolitik begriffen werden." ***

Rückfragen & Kontakt:

Christian Spitaler
Tel.: (++43-1) 501 65-2152
christian.spitaler@akwien.or.at
http://www.akwien.at

AK Wien Kommunikation

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW/AKW