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Hartinger: Geschrei der Vorarlberger Kassenbonzen ist lächerlich=
Wien, 2002-06-19 (fpd) - "Wenn Wieland Reiner davor warnt,
Wertpapiere zum x-beliebigen Zeitpunkt zu verkaufen, dann soll er
dieses Know how auf einem Börsenseminar verbreitern. In einer
Gebietskrankenkasse sind nicht Gewinnmaximierung und Wertpapierkurse
das Handwerkszeug, sondern Umverteilung und sparsames Wirtschaften",
kritisierte die freiheitliche Abgeordnete Mag. Beate Hartinger den
Obmann der Vorarlberger GKK. ****
"Die Qualität einer Gebietskrankenkasse zeigt sich nicht an der Höhe
der Rücklagen, sondern in der Summe der Leistungen, die sie ihren
Versicherten bieten kann. Für föderales Konkurrenzdenken ist im
Gesundheitsbereich kein Platz", so Hartinger. "Wenn Reiner Vorschläge
an die anderen Gebietskrankenkassen hat, dann ist er herzlich
eingeladen, sich einzubringen. Wenn er aber weiterhin als Obmann der
knausrigsten GKK glänzen will, dann wird er sich vor den
Vorarlbergern verantworten müssen", so Hartinger weiter.
"Bei jährlichen Einnahmen in der Höhe von 336 Mio. € wurden in den
letzten Jahren Rücklagen von über 100 Millionen € in der Vorarlberger
GKK angehäuft. Die gesamte Streiterei baut darauf auf, daß die
Vorarlberger nun 4% statt bisher 2% an den Ausgleichsfond bezahlen
müssen. Bei Rücklagen in der Höhe von 30% der jährlichen
Beitragseinnahmen ist das Geschrei lächerlich", so Hartinger
abschließend. (Schluß)
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
Tel.: (01) 40 110 /5814
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