- 18.06.2002, 17:38:03
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BLUeBULL AG mit positivem EBITDA im ersten Quartal 2002
- Umsatz in Q1 2002 macht bereits 54% des Umsatzes im gesamten Geschäftsjahr 2001 aus - Kapitalerhöhung um 600.000 Euro zu Kurs von 1,5 Euro
St. Gallen/Wien (OTS) - Die BLUeBULL AG kann für das erste Quartal
des Geschäftsjahres 2002 ein positives EBITDA (Ergebnis vor Zinsen,
Steuern, Abschreibung und Amortisation) von rund EUR 30.000
aufweisen. Der Umsatz belief sich im Startquartal 2002 auf 1,25 Mio.
Euro und entspricht damit rund 54% des gesamten Umsatzes im
Rumpfgeschäftsjahr 2001. Nach Abschreibungen ergibt sich für das
erste Quartal noch ein Verlust von rund EUR 240.000, dies ist
allerdings primär auf die kurze Abschreibungsdauer von drei Jahren
(laut Schweizer Obligationenrecht) der Plattform zu erklären.
Die positive Entwicklung im ersten Quartal zeigt, dass gegen Ende
des Vorjahres aufgrund der allgemein schwierigen Marktlage zahlreiche
Projekte verschoben wurden, die jedoch mit Beginn des Jahres 2002 nun
zum Tragen kommen. Für die Folgequartale wird mit einem Anhalten des
Aufwärtstrends gerechnet. Der Businessplan sieht für das Gesamtjahr
2002 ein deutlich positives EGT und zumindest eine Umsatzverdoppelung
gegenüber 2001 vor.
Ausblick
Eine starke Verbesserung wird im Wertpapiergeschäft (Listings,
Umplatzierungen, Mitwirkung bei Private Placements, Börsengängen)
aufgrund der bereits an die BLUeBULL AG herangetragenen Projekte
erwartet. Aus diesem Grund wurde die Belegschaft der BLUeBULL Capital
Markets Consulting GmbH, Wien, auch um weitere
Investmentbanking-Experten verstärkt. Weiters wird über den Sommer
die Gründung einer Investmentbank mit Industriepartnern verfolgt.
Dies würde eine Verlängerung der Wertschöpfungskette im Beratungs-
und Platzierungsgeschäft bedeuten.
Im Finanzkommunikations- und Marketing-Bereich zeigt das Geschäft
mit Emittenten, und hier vor allem mit Fondsgesellschaften,
signifikante Zuwächse. Aus dem osteuropäischen Raum erwarten wir
zudem 2002 erste Beiträge zum Ergebnis. Die im Februar 2002
gegründete Internet-Handelsfirma www.247shop.at zeichnet sich durch
starke Wachstumsraten aus und sollte noch im Herbst den Break-Even
schaffen.
Weiters ist aktuell eine Kapitalerhöhung im Ausmass von rund EUR
600.000 in Abwicklung. Der Ausübungspreis liegt bei EUR 1,50 und
damit über dem aktuellen Kurs. Die Platzierung der Aktien erfolgt bei
strategischen Investoren.
Geschäftsjahr 2001
Das Geschäftsjahr 2001 war von der allgemein schlechten Marktlage
geprägt, die unter anderem dazu führte, dass die Bereitschaft der
Unternehmen und Fondsgesellschaften, in PR- oder Werbemassnahmen zu
investieren, stark zurückging und bereits geplante Projekte oder
Kampagnen auf das Folgejahr verschoben wurden. Ein Umstand, der sich
allerdings bereits im ersten Quartal 2002 positiv auswirkte.
Die Umsatzerlöse erreichten 2001 im Konzern 2,30 Mio. Euro, wovon
rund 9,1% mit assoziierten Unternehmen (related parties) getätigt
wurden. Dies ist beim Gesamtumsatz zwar ein leichter Rückgang
gegenüber den im Rumpfgeschäftsjahr 2000 erzielten Umsätzen in der
Höhe von 2,54 Mio. Euro. Hier sei allerdings darauf hingewiesen, dass
im Rumpfgeschäftsjahr 2000 2,33 Mio. Euro oder rund 91% der
Gesamtumsätze auf assoziierte Unternehmen/Aktionäre entfallen sind,
im Jahr 2001 hingegen nur 9%. Rechnet man in beiden Jahren den Umsatz
mit assoziierten Unternehmen/Aktionären heraus, so ergibt sich beim
Umsatz mit Dritten eine Verzehnfachung.
Die Ertragslage war 2001 unbefriedigend. Vor Abschreibungen,
Zinsen und Steuern lag der EBITDA-Verlust im Konzern bei 4,16 Mio.
Euro. Davon entfiel allerdings ein erheblicher Teil auf direkte und
indirekte Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Börsegang. Das
Konzern-EGT betrug minus 5,64 Mio. Euro, der Jahresfehlbetrag minus
5,65 Mio. Euro. Für das Jahr 2000 liegen keine vergleichbaren Zahlen
vor, da kein Konzernabschluss erstellt wurde.
Halbierung der Fixkosten
Der Marktlage entsprechend wurden während des Jahres starke
Kostenreduktionen eingeleitet. Dies betraf unter anderem die
Technikkosten - vor allem das Serverhosting/Rechenzentrum, das nun
mit einem anderen Partner betrieben wird - sowie die Umstellung auf
stärker provisionsorientierte Entlohnungsmodelle. Als Resultat
konnten die monatlichen Fixkosten (Sach- und Personalaufwand) von
rund 600.000 Euro Anfang 2001 auf deutlich unter 300.000 Euro Ende
2001 halbiert werden.
Rückfragehinweis:
Bettina Schragl
BLUeBULL AG
Tel.: +41-79-506 46 46
mailto:[email protected]
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