Josef Vinatzer, neuer CEO von VIPnet, sieht SMS-Boom und Festnetzliberalisierung als Chancen für weiteres Wachstum in Kroatien

VIPnet mit 48,5% Umsatzplus - Josef Vinatzer, neuer CEO an der Spitze von VIPnet, sieht bevorstehende Liberalisierung des kroatischen Telekom-Marktes als Chance

Wien (OTS) - Kroatiens Mobilmarkt konnte den Festnetzmarkt überholen - Umsatzsteigerungen der mobilkom austria Gruppe im ersten Quartal 2002 auf 452,2 Mio. EUR - 16,6% des Gesamtgeschäfts in Kroatien und Slowenien erwirtschaftet****

Die mobilkom austria Gruppe bilanzierte im ersten Quartal 2002 erfolgreich: Der konsolidierte Umsatz der Gruppe konnte um 9,7% auf 452,2 Mio. EUR gesteigert werden. Die größten Umsatzzuwächse erzielten die Auslandsbeteiligungen VIPnet (plus 48,5%) und die slowenische Gesellschaft Si.mobil (plus 101,2%). 16,6% der aufsummierten Umsätze der Gruppe wurden in Kroatien und Slowenien erwirtschaftet. Im ersten Quartal 2002 übersprang die mobilkom austria Gruppe die Grenze von vier Millionen Kunden: Exakt 4.044.909 Kunden wurden am 31. März von 3.470 MitarbeiterInnen betreut. Es konnten in allen Märkten, in denen die mobilkom austria Gruppe tätig ist, neue User gewonnen werden. Das EBITDA der mobilkom austria Gruppe erzielte eine Steigerung von 18,1% auf 188,2 Mio. EUR. Das EBIT stieg um 19,2% auf 122,3 Mio. EUR.

SMS-Boom: 59%ige Steigerung

Einen wesentlichen Umsatzfaktor nimmt das steigende Datenvolumen der mobilkom austria Gruppe ein: Beinahe 13% aller Erlöse aus Gesprächsentgelten gehen auf den Datenverkehr zurück. Insgesamt wurden im Netz der mobilkom austria Gruppe zwischen Jänner und März verrechenbare 328,3 Mio. SMS versendet, was einem Plus von 59% gegenüber dem Vergleichzeitraum des Vorjahres entspricht. Vor allem der SMS-Boom in Kroatien und in Slowenien hat zu erhöhtem Volumen im Bereich Data geführt. "Während der westeuropäische Handykunde etwa 24 SMS pro Monat versendet, schickt ein User der VIPnet durchschnittlich 69,2 Kurzmitteilungen pro Monat. Dieser Wert der VIPnet liegt weit über dem europäischen Durchschnitt und kann zu Recht als Sensation bezeichnet werden", freut sich Mag. Josef Vinatzer, der per 1. Juli 2002 neuer CEO von VIPnet sein wird.

Neuer CEO von VIPnet findet Wachstum in allen Segmenten vor Vinatzer, der seit 1995 bei mobilkom austria tätig ist und zwischen 1998 und 1999 den Finanzbereich von VIPnet aufgebaut hat, übernimmt ein erfolgreiches Unternehmen: VIPnet schloss das erste Quartal mit einem 48,5%igen Umsatzplus auf 58,8 Mio. EUR ab. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnte um das zweieinhalbfache auf 22,4 Mio. EUR angehoben werden. Das EBIT steigerte sich auf 9,9 Mio. EUR im 1. Quartal 2002 gegenüber 0,7 Mio. EUR im Vergleichsraum des Vorjahres.

Der kroatische Mobilfunksektor ist weiterhin auf Wachstum programmiert: Die Gesamtzahl der Handyuser von 1,9 Mio. hat jene der Festnetzkunden, die bei 1,7 Mio. liegt, bereits überholt. Kroatien verfügt über eine Penetrationsrate von 43% (April 2002) mit steigender Tendenz. Die Liberalisierung des Festnetzmarktes per 1. Jänner 2003 beobachtet der neue Generaldirektor Vinatzer mit großem Interesse: "Ich sehe es zunächst als Geschäftschance; daher werden wir prüfen, inwieweit es für uns sinnvoll ist, eine Festnetzlizenz zu erwerben."

Si.mobil verdoppelt Umsatz, Liechtenstein etabliert sich im Markt Seit der Übernahme der Si.mobil durch mobilkom austria im Februar 2001 wurde an der Verbesserung des Marktauftrittes, der Netzqualität und an innovativen Kundenservices gearbeitet. Diese Anstrengungen zeigen erste Erfolge in der Quartalsbilanz 2002: Der Umsatz der Si.mobil verdoppelte sich von 8,1 Mio. EUR (1. Quartal 2001) auf 16,3 Mio. EUR (1. Quartal 2002). Das EBITDA konnte deutlich verbessert werden und liegt nach den ersten drei Monaten bei -1,1 Mio. EUR gegenüber -5,3 Mio. EUR im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Si.mobil betreut per Ende des 1. Quartals 2002 291.300 Kunden.

Mit 1.242 neuen Teilnehmern seit März 2001 und insgesamt 1.516 zu betreuenden Kunden konnte sich mobilkom ÄliechtensteinÜ im heiß umkämpften liechtensteinischen GSM-Markt etablieren. Der ARPU, der durchschnittliche Umsatz pro User, liegt in Liechtenstein beim exzellenten Wert von etwa 75 EUR.

Mobilfunkjahr 2002: Marktanteile in Österreich stärken, nachhaltige Expansion

"In Österreich zielen wir darauf ab, unsere Marktanteile zu verteidigen. Das tun wir, indem wir die Innovationsführerschaft zum Vorteil und Nutzen unserer Kunden leben, etwa durch den Start des UMTS-Netzes als erster Betreiber des Landes. Als Ausgangsbasis und Grundlage setzen wir auf 38.000 GPRS-User sowie fast einer Viertelmillion WAP-Kunden von mobilkom austria. Dass sich auch in Kroatien und Slowenien innovative Märkte durch neue Technologien entwickeln werden, daran arbeiten wir mit Nachdruck," betont Nemsic.

Für Wachstumsstrategien der mobilkom austria Gruppe ist der Mobilfunkchef offen: "Wir prüfen laufend Optionen für weitere räumliche Expansionen. Auf unserer Zielliste steht insbesondere die natürliche Erweiterung bestehender Netze in Richtung Zentral- und Osteuropa. Unsere Experten prüfen Einstiegsszenarien durch Lizenzerwerb, Übernahme bestehender Gesellschaften oder indem wir Partnerschaften mit entsprechendem Know How Transfer eingehen", so Nemsic abschließend.

Anmerkung: Alle Bilanzzahlen nach US-GAAP.
Für das Gruppenergebnis wird für Si.mobil nur der konsolidierungsrelevante Betrag herangezogen.

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