Der Konditor und Zuckerbäcker wird weiblich

Hohes Niveau und Innovationsbereitschaft bei Bundeslehrlingswettbewerb

Wien (PWK438) Der diesjährige Bundeslehrlingswettbewerb der Konditoren war vom hohen Niveau und der Innovationsbereitschaft der Teilnehmer geprägt. Von Jahr zu Jahr bemerken wir eine weitere Steigerung der Qualität der hergestellten Schaustücke, die wahre Kunstwerke sind", betonte heute, der Bundesinnungsmeister der Konditoren, Dr. Paulus Stuller. Aus dem gestern in der Berufsschule Längenfeldgasse in Wien abgehaltenen Bundeslehrlingswettbewerb sei ein Dreimäderlhaus als Sieger hervorgegangen. Alle 16 Teilnehmer aus den Bundesländern waren weiblich. Eine Novität und ein Trend, so Stuller, der sich immer mehr verstärkt: "Der Konditor wird zunehmend weiblich."

Die Plätze gingen nicht nur an drei weibliche Lehrlinge, sondern konzentrierten sich auch auf die östlichen Bundesländer. "Wien und Niederösterreich haben mit den vertretenen Lehrlingen eine starke Leistung geboten. Erstmals ist daher keiner der Stockerlplätze an eines der westlichen Bundesländer gegangen", so Stuller. Der erste Platz ging damit an Nicole Weisz (Wien), Lehrling des Palais Ferstl. Den zweiten Platz teilen sich ex aequo Pia Feigl (Wien) von der Konditorei Oberlaa und Monika Rettensteiner (Niederösterreich) von der Konditorei Grubner aus Lunz am See.

Die beim Wettbewerb hergestellten Produkte umfassen wesentliche Leistungsbereiche des Konditorhandwerks. Gefordert war neben einer zweistöckigen Aufsatztorte eine Aufschnitttorte, die Herstellung von Marzipanfiguren, getunkten Pralinen, Stückdesserts sowie Marzipanblüten. "Die Präsentationen der Lehrlinge unterstreichen, dass in den heimischen Lehrbetrieben ein großes Know-how vermittelt wird", betonte der Bundesinnungsmeister. Dieses hohe Niveau werde auch von den Kunden wahrgenommen. Der große Andrang für die im Rahmen der Wiener Bezirkswochen durchgeführte Veranstaltung zeige, dass Interesse an der Fingerfertigkeit der Zuckerbäcker und Konditoren bestehe. Der hohe Anteil von jugendlichen Besucher und das geäußerte Interesse an der Ausbildung zum Konditor und Zuckerbäcker signalisiere aber auch, dass dies ein Lehrberuf sei "der hoch im Kurs steht", schloss Stuller. (US)

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