- 18.06.2002, 11:46:44
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Knafl: Begrüße finanzielle Absicherung der Kassen durch 60. ASVG-Novelle!
Kritik an Neuregelung ungerechtfertigt - Alternative wäre Beitragserhöhung
Wien (OTS) - Der Bundesobmann der Österreichischen Seniorenbundes
Stefan Knafl begrüßt ausdrücklich die Neuregelungen der 60.
ASVG-Novelle. Insbesondere wird für eine ausreichende Bedeckung des
Ausgleichsfonds des Hauptverbandes Sorge getragen. Dadurch wird es
möglich, den Krankenkassen, die sich momentan in finanziellen
Schwierigkeiten befinden, unbürokratisch und rasch zu helfen.
Knafl: "Ich teile die Kritik mancher an dieser Neuregelung
überhaupt nicht. Das von den finanzstarken Kassen an den
Ausgleichsfond zu entrichtende Darlehen wird laut Gesetz samt Zinsen
bis spätestens 2010 zurückgezahlt und der Schmerz der betroffenen
Kassen dürfte daher verkraftbar sein. Die Alternative wäre eine
Betragserhöhung für alle Versicherten, daher auch für jene der
sogenannten reichen Kassen, und dies liegt sicherlich nicht im
Interesse der Versicherten".
Besonders freut Knafl, dass sich der Seniorenbund mit
Unterstützung von Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel im Bereich der
Chipkartengebühr durchgesetzt hat. Weiterhin sind Pensionisten - wie
schon bei der Krankenscheingebühr - davon ausgenommen.
Knafl: "Als 1996 die Krankenscheingebühr von 50.-- Schilling pro
Quartal beschlossen wurde, wurde für Pensionisten an Stelle dieser
der Krankenversicherungsbeitrag von 3,5% auf 3,75% angehoben. Daher
ist es gerecht, dass Pensionisten weiterhin keine Chipkartengebühr zu
entrichten haben, was aber lange Zeit von Vielen gefordert wurde".
Abschließend verlangte Knafl im Rahmen der Krankenversicherung die
Schaffung eines gleichen Leistungsrechts für alle Versicherten in
ganz Österreich, da es nicht verständlich ist, dass bei gleicher
Beitragsleistung in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche
Leistungen erbracht werden.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenbund
Mag. Michael Schleifer
Tel.: 40126/154
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