Gradwohl: Unglaubliche Packelei von ÖVP und FPÖ in der Post AG

Die Verdoppelung von freigestellten Betriebsräten ist ein Hohn gegenüber den SteuerzahlerInnen

Wien (SK) Als "unerträglich" bezeichnete das Mitglied des Präsidiums des SPÖ-Klubs, Abgeordneter Heinz Gradwohl "die Mauschelei und Packelei von FPÖ und ÖVP betreffend die Dienstfreistellungen von Postbetriebsräten". "Obwohl quer durch Österreich Postämter geschlossen und das Personal mit allen vorhandenen Mitteln abgebaut wird, soll laut Wunsch von ÖVP und FPÖ die Anzahl der freigestellten Post-Personalvertreter von 54 auf 92 erhöht werden", kritisiert Gradwohl am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Dies geschehe deswegen, da durch diese Erhöhung der Anzahl von Betriebsräten FP- und VP-Gewerkschafter im Verhältnis mehr Einfluss erhalten würden. Nebeneffekt: Der FP-Gewerkschafter Johann Weinberger würde so auch nach den Wahlen im Herbst freigestellter Personalvertreter bleiben und könne seine gesamte Arbeitskraft in die Parteiführung der FPÖ einbringen.

"Diese Vorgangsweise ist ein Hohn und eine massive Verschwendung von Steuermitteln auf Kosten der Öffentlichkeit, um ÖVP und FPÖ mehr Einfluss in der Postgewerkschaft zukommen zu lassen. Die SPÖ werde jedenfalls diesen Postenschacher im Detail untersuchen und die Öffentlichkeit umfassend über diesen Skandal informieren", schloss Gradwohl. (Schluss) ml/mp

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