• 17.06.2002, 09:34:23
  • /
  • OTS0033 OTW0033

AK-Warnungen eingetreten: Wohnen für BUWOG-Mieter teurer geworden (2)

AK fordert Rücknahme der Erhöhung

Wien (AK) - Wohnen ist für viele BUWOG-Mieter teurer geworden.
Wovor die AK immer wieder gewarnt hat, ist eingetreten: Die BUWOG hat
in den letzten Monaten bei einigen Wohnhausanlagen die Mieten um rund
0,282 Euro pro Quadratmeter monatlich erhöht. Für eine 80
Quadratmeter Durchschnittswohnung erhöht sich damit die Miete
monatlich um 24,8 Euro (inklusive Umsatzsteuer)- im Jahr sind es
297,60 Euro zusätzlich. Die AK befürchtet, dass durch den Verkauf an
private Immobilienunternehmen der Druck auf die Mieter steigen wird,
um die Renditen und Gewinne zu erhöhen. Daher fordert die AK erneut
vom Finanzminister, die bisherigen gemeinnützigen Mietwohnungen nicht
an private Immobilieninvestoren zu verkaufen, sondern an die Mieter
bzw an andere gemeinnützige Wohnbaugesellschaften. Außerdem müssen
die Verteuerungen zurückgenommen werden. ****

Die AK hat immer davor gewarnt, dass Wohnen in BUWOG-Wohnungen teurer
wird. Seit mehreren Monaten hat die BUWOG die Mieten bei einigen
Wohnbauten durch die starke Erhöhung des Eigenmittelzinssatzes
verteuert. Das führte beispielsweise in einer Wohnhausanlage in Wien
3. zu Mietanhebungen von rund 0,282 Euro pro Quadratmeter im Monat
(inkl Ust 0,31 Euro). Bei einer Durchschnittswohnung von 80
Quadratmeter zahlen Mieter um 24,8 Euro im Monat mehr. Im Jahr sind
es 297,60 Euro. Hintergrund der Anhebungen sind die
Privatisierungsabsichten und die Aufhebung der Gemeinnützigkeit.
Seither werden sukzessive die gesetzlichen Obergrenzen bei Mieten
ausgereizt.

Private Immobilieninvestoren, an die die BUWOG verkauft werden soll,
werden den Druck auf die Mieter weiter verstärken, um ihre Renditen
und Gewinne zu erhöhen, befürchtet die AK.

Die AK fordert daher erneut vom Finanzminister Grasser, die
bisherigen gemeinnützigen Mietwohnungen nicht an private
Immobilieninvestoren zu verkaufen, sondern an die Mieter bzw an
andere gemeinnützige Wohnbaugesellschaften.

Rückfragehinweis: Doris Strecker

AK Wien Kommunikation
Tel.: (++43-1) 501 65-2677
mailto:[email protected]
http://www.akwien.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW/AKW

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel