AK-Warnungen eingetreten: Wohnen für BUWOG-Mieter teurer geworden (2)

AK fordert Rücknahme der Erhöhung

Wien (AK) - Wohnen ist für viele BUWOG-Mieter teurer geworden. Wovor die AK immer wieder gewarnt hat, ist eingetreten: Die BUWOG hat in den letzten Monaten bei einigen Wohnhausanlagen die Mieten um rund 0,282 Euro pro Quadratmeter monatlich erhöht. Für eine 80 Quadratmeter Durchschnittswohnung erhöht sich damit die Miete monatlich um 24,8 Euro (inklusive Umsatzsteuer)- im Jahr sind es 297,60 Euro zusätzlich. Die AK befürchtet, dass durch den Verkauf an private Immobilienunternehmen der Druck auf die Mieter steigen wird, um die Renditen und Gewinne zu erhöhen. Daher fordert die AK erneut vom Finanzminister, die bisherigen gemeinnützigen Mietwohnungen nicht an private Immobilieninvestoren zu verkaufen, sondern an die Mieter bzw an andere gemeinnützige Wohnbaugesellschaften. Außerdem müssen die Verteuerungen zurückgenommen werden. ****

Die AK hat immer davor gewarnt, dass Wohnen in BUWOG-Wohnungen teurer wird. Seit mehreren Monaten hat die BUWOG die Mieten bei einigen Wohnbauten durch die starke Erhöhung des Eigenmittelzinssatzes verteuert. Das führte beispielsweise in einer Wohnhausanlage in Wien 3. zu Mietanhebungen von rund 0,282 Euro pro Quadratmeter im Monat (inkl Ust 0,31 Euro). Bei einer Durchschnittswohnung von 80 Quadratmeter zahlen Mieter um 24,8 Euro im Monat mehr. Im Jahr sind es 297,60 Euro. Hintergrund der Anhebungen sind die Privatisierungsabsichten und die Aufhebung der Gemeinnützigkeit. Seither werden sukzessive die gesetzlichen Obergrenzen bei Mieten ausgereizt.

Private Immobilieninvestoren, an die die BUWOG verkauft werden soll, werden den Druck auf die Mieter weiter verstärken, um ihre Renditen und Gewinne zu erhöhen, befürchtet die AK.

Die AK fordert daher erneut vom Finanzminister Grasser, die bisherigen gemeinnützigen Mietwohnungen nicht an private Immobilieninvestoren zu verkaufen, sondern an die Mieter bzw an andere gemeinnützige Wohnbaugesellschaften.

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Doris Strecker

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