Finz: Der Wechsel hat gutgetan!

ÖVP-Wien setzt sich für Wolfgang Schüssels ein

Wien, 15. 06. 2002 - "Der Wechsel hat gut getan", lobte der designierte Wiener Parteiobmann, Staatssekretär Alfred Finz die Leistungen der neuen Bundesregierung. Während in der alten Koalition jahrelang nichts mehr geschehen sei, habe die neue Bundesregierung das Kindergeld, die Abfertigung neu und die Familienhospizkarenz geschaffen, das Budget saniert, die Verwaltung modernisiert, das e-government eingeführt und die Universitätsreform durchgesetzt -"und das alles in kürzester Zeit!"

Daher sei es äußerst wichtig, dass die Bundesregierung unter der Führung von Wolfgang Schüssel weiterarbeite. Und für dieses Ziel müsse auch Wien einen Beitrag leisten. Der Staatssekretär nannte auch ein Ziel für die nächsten Nationalratswahlen: "Einen Stimmenanteil von mehr als 30% in ganz Österreich müssen wir schaffen!" rief er den Delegierten zu.

Das neue Präsidium der Wiener ÖVP sei ein Beweis dafür, dass Frauen in der Wiener ÖVP Chancen auf Führungspositionen hätten. Denn drei von vier Parteiobmann Stellvertretern seien Frauen. "Der Grund ist aber nicht allein, dass sie Frauen sind, sondern dass sie Professionalität und Kompetenz mitbringen", so der designierte Landesparteiobmann.

Finz will Bezirke stärken

"Ich habe beim letzten Wiener Wahlkampf bemerkt, wie sehr die ehrenamtlichen Funktionäre an ihrer Arbeit hängen. Mit diesem Einsatz schaffen wir es!" so Finz, der die Rolle der Bezirke in Zukunft stärken will und die Einsetzung eines Bezirksverantwortlichen ankündigte. "Denn in den Bezirken passiert urbane Politik, der direkte Kontakt mit dem Bürger. Wir werden daher in die Bezirke gehen, damit wir hören, was die Sorgen dort sind! Zettel verteilen ist wichtig, aber noch wichtiger ist, mit den Menschen auch über unsere Inhalte zu reden."

Seinem Vorgänger im Amt, Bernhard Görg, dankte Finz dafür, "eine ordnungsgemäß geführte Partei übergeben" zu haben. Görg habe überdies eine "hervorragende Arbeit als Stadtrat" geleistet.

ÖVP-Wien als "modernes Dienstleistungsunternehmen"

Finz verglich die Wiener Landespartei mit einem "modernen Dienstleistungsunternehmen". "Wir sind zwar kein Unternehmen, denn ein Unternehmen muss immer nach rationalen Gesichtspunkten handeln, da zählt nur der Betrag unterm Strich. Aber ein modernes Dienstleistungsunternehmen reagiert flexibel auf Kundenwünsche. Das müssen wir auch tun", so Finz.

"Wir haben wertvolle Menschen und gute Ideen, aber Defizite bei der Umsetzung", sagte der Staatssekretär. Eine Plattform, bei der ÖVP-Mitglieder und Nicht-Mitglieder mitreden können, solle installiert werden, außerdem müsse die ÖVP in Zukunft viel stärker in der Kreativwirtschaft und bei der New Economy vertreten sein.

Finz will neue Diskussionskultur, Platz für kritische Stimmen

Innerparteiliche Diskussionen möchte der designierte Obmann in Zukunft auch wirklich parteiintern abhalten: "Wir müssen immer Diskussionen führen, aber immer zuerst intern mit den Parteifreunden - und dann erst mit den Medien."

"Wir sind die Partei mit dem christlich-sozialen Weltbild, aber wir müssen auch eine Partei sein, die offen für kritische Stimmen ist", sagte Finz. Nur wenn die Partei Platz für Querdenker und bürgerliche Intellektuelle mache, habe sie eine Chance, größer zu werden.

Mehr Freiraum für die Jugend

Die Jungen müssten in der Partei stärker in Erscheinung treten. Im Wahlvorschlag für das Präsidium sei dies bereits zu erkennen: "Wir brauchen aber noch mehr Jugend und noch jüngere Menschen. Das bedeutet aber nicht: Alt raus, Jung rein." Schließlich sollten sich alle Altersgruppen in der Wiener ÖVP vertreten fühlen. "Wir müssen den Jungen auch den Freiraum für Experimente bieten, den Raum und die Instrumente dafür geben, und dafür verbürge ich mich", so Finz.

(Forts.)

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