Das Drautal bietet eine Fülle kultureller Highlights

LH Jörg Haider auf "Kulturtour" im Oberen Drautal - Zahlreiche Projekte und Initiativen werden unterstützt: Jordanhof in Steinfeld, Jubiläums-Schlacht von Greifenburg, Konzerte, Theater und Skulpturen in Berg, Buchprojekt in Oberdrauburg

Klagenfurt (LPD) - Oberkärnten und im speziellen auch das Drautal bietet eine ungeheuer große kulturelle Vielfalt mit vielen Highlights. Davon konnte sich auch Kärntens Kulturreferent Landeshauptmann Jörg Haider anlässlich einer "Drautal-Tour" am Freitag überzeugen. Der Landeshauptmann zeigte sich über die kulturelle Aufbruchstimmung tief beeindruckt. Er wolle Kultur und Kunst in seiner ganzen Breite in der Region ermöglichen und möglichst unterstützen, hier werde vieles geleistet, das in der Öffentlichkeit viel zu wenig publik sei bzw. stark unterbewertet werde.

Im Oberen Drautal wird nun von Kulturträgern und Initiatoren verstärkt der Weg der Kooperation und Partnerschaften beschritten, um die kulturellen Angebote unter der Marke "DrauArt" gemeinsam präsentieren und vermarkten zu können. Ziel ist es, sich zu vernetzen und sich in das geplante "Netzwerk Kultur Oberkärnten" einzugliedern, das ganz Oberkärnten zum "Kulturparadies" machen und auf diese Weise auch dem Tourismus (vor allem in der Vor- und Nachsaison) neue Schubkraft geben will.

Die Kulturinitiative "DrauArt" (Projektleitung Armin Rauter, Michael Steinwender) wurde im Jordanhof in Steinfeld vorgestellt. Der Jordanhof ist ein wunderschöner historischer Bau, der liebevoll revitalisiert wurde und nun als Heimstätte für Vereine, als Museum und für Veranstaltungen dient, wofür sich ein eigener Förderverein engagiert. Hier will man künftig auch die montanhistorische Vergangenheit zur Darstellung bringen und sich im Zusammenhang damit am Aufbau einer "Fuggerstrasse" beteiligen.

In Greifenburg soll heuer die Erinnerung an ein besonderen historischen Moment zum großen kulturell-touristischen Highlight werden, wofür die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen, wie Vizebürgermeister Franz Mandl und Dr. Dieter Klammer den Kulturreferenten informierten. Vom 11. bis zum 17. August wird das Jubiläum "750 Jahre Schlacht bei Greifenburg" gefeiert und inszeniert. Mittelalterliche Musik und Kulinarik, Turnierkämpfe, Falknervorführungen und eine Ausstellung werden neben dem Theaterstück (40 Darsteller) mit Kampfszenen das Publikum begeistern. Auch Landeshauptmann Haider soll dabei in die Rolle des Herzog Bernhard von Spanheim schlüpfen. Ausserdem soll in Greifenburg auch das Kunsthandwerk weiter belebt werden.

Im "sakralen Konzertsaal" in der prachtvollen St. Athanas Kirche in Berg im Drautal werden klassische Meisterwerke (Mozart, Marcello, Cimarosa, usw) zu Gehör gebracht, wie Organisator Josef Sattlegger und Pfarrer Rudolf Ortner mitteilten. Die Konzert-Reihe umfaßt fünf Aufführungen vom 12. Mai bis 15. September. Bei der Kirche ist auch ein Treffpunkt bzw. eine Ausstellung von Werken von Bildhauern unter der Federführung des bekannten Berger Bildhauers Hans-Peter Profunser und unter dem Motto "Kunst und Genuss" geplant. Auch dazu sagte Kulturreferent Haider kräftige Unterstützung zu. Ausserdem wird heuer in einer Schlucht in der Gemeinde Berg das Bühnenstück Totentanz aufgeführt werden.

Einen herzlichen Empfang für den Landeshauptmann gab es auch in Oberdrauburg, wo er vom Schülerchor der Volksschule Zwickenberg unter Direktor Franz Eder sowie vom Bürgermeister Hubert Schnedl begrüßt wurde. Professor Franz Jochum stellte die vielfältigen Aktivitäten um historische Gebäude und Plätze in Oberdrauburg sowie rund um die grenzüberschreitende Kulturstraße und das interregionale Projekt "Via Julia Augusta" (Oberdrauburg - Kötschach-Mauthen-Plöckenpass-Tolmezzo) vor. Schuldirektor Franz Eder erklärte das interessante Schulprojekt der Volksschule Zwickenberg, das am 29. Juni in Buchform präsentiert wird. Es handelt von Musik als wertvollem Begleiter des Schulalltags und als Begleiter
auf dem Lebensweg insgesamt. Der Landeshauptmann dankte für die zahlreichen und vielfältigen kulturellen Aktivitäten und warb für eine entsprechende Profilierung und Beteiligung am "Netzwerk Kultur Oberkärnten". (Schluss)

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