Gradwohl: "Minister Molterer am Fest des Phönix gescheitert!"

Bundesanstalt für Bergbauernfragen beweist Phantasie und Innovationskraft

Wien (SK) Gestern fand ein phantastisches Fest der Belegschaft der Bundesanstalt für Bergbauernfragen in Wien statt. Obwohl es vom Landwirtschaftsministerium per schriftlicher Weisung am Ort der Bundesanstalt untersagt worden war, hat die Belegschaft dieses Institutes - wie in der wissenschaftlichen Arbeit - wieder einmal Phantasie und Innovationskraft bewiesen: Sie feierte ihr "Fest des Phönix" einfach in den Räumlichkeiten des "Institutes für den Frieden" - einen Stock höher. "Es hat sich gezeigt, dass Landwirtschaftsminister Molterer gut beraten wäre, wenn er diese innovationsstarke Bundesanstalt zu einem Europäischen Zentrum für Berggebiete und ökologisch sensible Regionen ausbauen würde. Hier könnte Molterer endlich einen wichtigen Akzent im internationalen Jahr der Berge setzen, ohne einen Cent Mehrbelastung für das Budget", so SPÖ-Agrarsprecher Heinz Gradwohl am Freitag anlässlich der Festeröffnung. ****

Die Bundesanstalt für Bergbauernfragen ist im Bereich der europäischen Forschungskooperationen das führende Agrarinstitut in Österreich und sie hat durch das weit überdurchschnittliche Engagement ihrer MitarbeiterInnen in der europäischen Forschungslandschaft einen wesentlichen Entwicklungsbeitrag für die Berggebietspolitik der EU geleistet und sich damit einen internationalen Namen gemacht. "Jetzt könnte Minister Molterer beweisen, dass er Nachhaltigkeit nicht nur in Sonntagsreden predigt, sondern nachhaltige Forschungsarbeit für unsere Republik nicht nur fordert, sondern wirklich will und unterstützt. Für ein Berggebietszentrum besteht in der EU hoher Bedarf, Österreich als Bergland wäre dafür prädestiniert und die Bundesanstalt für Bergbauernfragen hätte das erforderliche wissenschaftliche Know-how, die internationalen Kontakte und die internationale Anerkennung", erklärte Gradwohl.

Die MitarbeiterInnen der Bundesanstalt für Bergbauernfragen und vor allem auch die MitarbeiterInnen der Bundesanstalt haben auf Grundlage ihrer fachlichen Expertise immer Positionen für eine verantwortungsvolle bäuerliche Landwirtschaft bezogen. Sie haben früh erkannt, dass der Biologische Landbau eine große Chance für die Bäuerinnen und Bauern ist. Heute stehen die MitarbeiterInnen dieser Institution u.a. auch für eine "Gentechnikfreie Zone Österreich", weil sie sich dafür aussprechen, dass die gentechnische "Zurichtung" der Natur nicht zu kontrollieren und deshalb nicht zu verantworten ist. Es kann nicht sein, dass man diese Positionierung des Bergbauerninstitutes zu seinem Nachteil auslegt, so Gradwohl abschließend.

Das "Fest des Bergphönix" war gekennzeichnet durch eine Aufbruchsstimmung der Belegschaft sowie hunderter Gäste. Höhepunkte waren ein Bäuerinnen-Kabarett, die Vorstellung einer Widerstands-Homepage (www.bergphoenix.at) sowie eine phantastische Ausstellung für eine "Gentechnikfreie Zone Österreich". Unter den Festgästen waren u.a. die ehemaligen Minister Rudolf Edlinger und der Gründer der Bundesanstalt Minister a. D Günter Haiden. (Schluss) ml/mp

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