• 14.06.2002, 13:33:14
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  • OTS0217 OTW0217

Verzetnitsch: Grasser und Reichold für Postbuszukunft verantwortlich

ÖGB ist solidarisch mit den Beschäftigten

Wien (ÖGB). "Die Postbus AG könnte bis Ende 2003 durch die enorme
Anstrengung der dort Beschäftigten bereits positiv bilanzieren.
Gewerkschaftliche Aktionen richten sich daher auch nicht gegen das
Unternehmen, sondern gegen jene, die den Postbus zerstören wollen.
Verantwortlich für die Zukunft der Postbus AG sind eindeutig die
Minister Grasser und Reichold", stellte ÖGB-Präsident Fritz
Verzetnitsch heute, Freitag, bei der Sitzung der Personalvertreter
der Postbus AG in Wien fest. Die Solidarität des ÖGB ist den
Beschäftigten sicher.++++

Die Beschäftigten der Postbus AG haben gemeinsam erreicht, dass
der Versorgungsauftrag, der sich nicht immer wirtschaflich rechnet,
erfüllt werde. Gleichzeitig waren es auch die gemeinsamen
Anstrengungen, die dazu geführt haben, dass der Postbus als
eigenständiges Unternehmen bis Ende 2003 positiv bilanzieren könnte.
Verzetnitsch: "Dazu braucht man einen Eigentümer, der zu seinem
Unternehmen steht. Einen Eigentümer der auch in der Zukunft die
Erfüllung des Versorgungsauftrages sieht und nicht darin, lukrative
Linien zu veräußern." Es bedürfe aber auch, so der ÖGB-Präsident,
eines Eigentümers, "der zu 'seinen' Beschäftigten steht und nicht im
geheimen einzelne parteipolitische Interessen, wie etwa der
Freilinger Plan, zum Ziel hat."

Bei der Postbus AG gehe es darum, wie die Zukunft des Unternehmens
gesichert werde und nicht, wie der Ausverkauf abzuwickeln ist.
Letztendlich gehe es um die Zukunft der Arbeitsplätze und um die
Arbeitsbedingungen, so der ÖGB-Präsident.

Bei eventuellen weiteren gewerkschaftlichen Kampfmaßnahmen gehe es
nicht gegen die Kunden, nicht gegen das Unternehmen und auch nicht
gegen die Arbeitsplätze. Verzetnitsch: "Es geht aber gegen
parteipolitsch motivierte Pläne, das Unternehmen unter dem Titel
'mehr Privat weniger Staat' zu zerschlagen. Verantwortlich dafür
seien eindeutig die Minister Grasser und Reichold."(ff)

ÖGB, 14. Juni 2002
Nr. 525

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Wirtschaft und Regierung wollen Österreichs ArbeitnehmerInnen Saures
geben. Der ÖGB tritt für soziale Fairness ein. Mehr unter www.oegb.at

Rückfragehinweis: ÖGB Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Annemarie Kramser
Tel. (++43-1) 534 44/222 DW
Fax.: (++43-1) 533 52 93
http://www.oegb.or.at

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