Gynäkologenskandal: LHStv. Ambrozy weist Dinges-Behauptung auf das Schärfste zurück

Memorandum ausschließlich auf Kostenfrage beschränkt - Qualität und Versorgung in Kärnten gewährleistet

Klagenfurt (LPD) - Schärfstens zurückgewiesen hat heute Kärntens Gesundheitsreferent LHStv. Peter Ambrozy die Behauptung von Primarius Hans Peter Dinges, dass die Qualität gynäkologisch-zytologischer Untersuchungen in Kärnten nicht mehr gewährleistet sei. Die Intention des Dinges-Memorandums sei ausschließlich auf die Kostenfrage der Untersuchungen ausgerichtet gewesen und nicht auf die Qualitätssicherung der Untersuchungsergebnisse. Ambrozy: "Primarius Dinges bringt hier ein Abrechnungsproblem mit einem kriminellen Akt in Verbindung. Das ist verantwortungslose Panikmache, die die Patientinnen verunsichert und die ich aufs Schärfste zurückweise." Ein Verschulden der Behörde liege in keinster Weise vor, betonte der Gesundheitsreferent.

Laut Ambrozy sei die Qualität der Untersuchungen und Befundungen hinsichtlich der Krebsabstriche sowohl im LKH Klagenfurt und LKH Villach sowie auch in allen übrigen Labors außerhalb von Kärnten gewährleistet, weil alle Institute die geforderten Qualitätsnormen und Kriterien erfüllen und eine zeitgemäße, bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige Zytodiagnostik betreiben würden. Demnach werde der überwiegende Teil der Untersuchungen (mehr als 40.000 Untersuchungen jährlich) von in Kärnten krankenversicherten Personen außerhalb unseres Bundeslandes durchgeführt, so der Gesundheitsreferent: "Es gibt keinen Engpass. Jeder Krebs-Abstrich kann umgehend untersucht werden, entweder in Kärnten oder außerhalb." (Schluss)

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