- 14.06.2002, 12:54:49
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Gynäkologenskandal: LHStv. Ambrozy weist Dinges-Behauptung auf das Schärfste zurück
Memorandum ausschließlich auf Kostenfrage beschränkt - Qualität und Versorgung in Kärnten gewährleistet
Klagenfurt (LPD) - Schärfstens zurückgewiesen hat heute Kärntens
Gesundheitsreferent LHStv. Peter Ambrozy die Behauptung von Primarius
Hans Peter Dinges, dass die Qualität gynäkologisch-zytologischer
Untersuchungen in Kärnten nicht mehr gewährleistet sei. Die Intention
des Dinges-Memorandums sei ausschließlich auf die Kostenfrage der
Untersuchungen ausgerichtet gewesen und nicht auf die
Qualitätssicherung der Untersuchungsergebnisse. Ambrozy: "Primarius
Dinges bringt hier ein Abrechnungsproblem mit einem kriminellen Akt
in Verbindung. Das ist verantwortungslose Panikmache, die die
Patientinnen verunsichert und die ich aufs Schärfste zurückweise."
Ein Verschulden der Behörde liege in keinster Weise vor, betonte der
Gesundheitsreferent.
Laut Ambrozy sei die Qualität der Untersuchungen und Befundungen
hinsichtlich der Krebsabstriche sowohl im LKH Klagenfurt und LKH
Villach sowie auch in allen übrigen Labors außerhalb von Kärnten
gewährleistet, weil alle Institute die geforderten Qualitätsnormen
und Kriterien erfüllen und eine zeitgemäße, bedarfsgerechte und
qualitativ hochwertige Zytodiagnostik betreiben würden. Demnach werde
der überwiegende Teil der Untersuchungen (mehr als 40.000
Untersuchungen jährlich) von in Kärnten krankenversicherten Personen
außerhalb unseres Bundeslandes durchgeführt, so der
Gesundheitsreferent: "Es gibt keinen Engpass. Jeder Krebs-Abstrich
kann umgehend untersucht werden, entweder in Kärnten oder außerhalb."
(Schluss)
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