Eurostat bestätigt österreichische Berechnungspraxis zu Steuervorauszahlungen - Keine Änderungen beim Null-Defizit für 2001

W i e n , 2002-06-14 - Der Generaldirektor von Eurostat, Yves Franchet, bestätigt die bisherige Berechnungspraxis der STATISTIK AUSTRIA zu den Steuervorauszahlungen 2001. Damit wurde der "Vorbehalt" gegenüber den österreichischen Berechnungen (Presseaussendung von Eurostat vom 21.3.2002) ausgeräumt und die österreichischen Position vollinhaltlich akzeptiert.

Hintergrund der unterschiedlichen Positionen war der außerordentlich hohe Anstieg der Einkommens- und Körperschaftssteuer um 1,17 Mrd. € bzw. 2,37 Mrd. € auf Grund der Steuervorauszahlungen und deren Verbuchung im Hinblick auf das öffentliche Defizit/öffentlicher Überschuss.

Bei einem Eurostat-Besuch von Vertretern des Bundesministeriums für Finanzen und der STATISTIK AUSTRIA konnte Eurostat überzeugt werden, dass die österreichische Praxis den Bestimmungen des Europäischen Systems volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen (ESVG 95) entspricht.

Als Konsequenz kommt es zu keinen Änderungen der Berechnungen des öffentlichen Defizits/Überschuss für 2001.

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