Die ORF-Radios Ö1, Ö3 und FM4 beim Wiener Donauinselfest 2002 Teil 1

Wien (OTS) - Die ORF-Radios Ö1, Ö3 und FM4 bieten auch heuer wieder ein umfassendes kulturelles Programm am Wiener Donauinselfest an, das von Freitag, den 21. bis Sonntag, den 23. Juni stattfindet. Der Bogen spannt sich von kabarettistischer Kleinkunst bis zu internationalen Stars. Die ORF-Radios sind aber nicht nur auf der Insel präsent: Ö3 und FM4 bieten mehrmals Live-Einstiege ins Programm und Ö1 überträgt mehrere Kabarettsendungen live.****

Das Österreich 1-Kulturzelt auf der Donauinsel:
Musikalisch-Komödiantisches, kabarettistische Grenzgänge und Kleinkunst im besten Sinn dominieren das diesjährige Programm im Ö1-Kulturzelt bei der Brigittenauerbrücke. Zum achten Mal ist Österreich 1 beim traditionellen Wiener Donauinselfest mit einer eigenen Bühne vertreten. Heuer bietet Ö1 mit seiner Außenstelle auf der Wiener Donauinsel in erster Linie eine Tribüne für den Grenzbereich zwischen Musik und Kabarett, zwischen Satire und Klangpracht. Weiters veranstaltet das RadioKulturhaus auf der Donauinsel ein ganztägiges Kinderprogramm: Von 12.00 bis 20.00 Uhr haben die kleinsten Besucher die Möglichkeit, sich schminken zu lassen. Selbstverständlich gibt es auch einen Informationsstand des beliebten und vom Publikum sehr gut angenommenen Club Ö1. Besucher haben die Möglichkeit, sich über den Club Ö1 zu informieren, Ö1-Artikel zu kaufen und vor Ort Clubmitglied zu werden. Und bei den drei Erlebnisgastronomie-Inseln wird auch für das leibliche Wohl gesorgt.

"Es gibt keine Gesunden - nur schlecht Untersuchte": Unter dieses Motto stellen "Heilbutt & Rosen" ihr aktuelles Programm. Als Rahmen für ihr Nummernprogramm wählten Verena Scheitz, Helmuth Vavra und Markus Oezelt das Procedere einer Vorsorgeuntersuchung. Mit einigen Coverversionen aus dem weiten Fundus des Austropop gelingt ihnen auch der Blick aus dem Ordinationsfenster. Am Freitag, den 21.6. eröffnen "Heilbutt & Rosen" um 19.30 Uhr den Veranstaltungsreigen auf der Ö1-Bühne. Im Anschluss daran lädt die Gruppe "Landstreich" zu einem musikalischen Experiment der besonderen Art: Edith Zimmermann, Christof Spörk, Krzysztof Dobrek und Hati Draxler nähern sich in unterschiedlichsten Tonlagen einem nur zu bekannten Thema: dem Stau. Sie zelebrieren den Sprachwitz in schnellster Zungenfertigkeit und singen einstimmig, mehrstimmig und vielschichtig über österreichische Belange, ohne dabei die steirische Herkunft zu verleugnen. "Höchste Fidelität" wird den "Landstreichern" nachgesagt. Eine Kostprobe davon bietet das Quartett am 21. Juni ab 20.45 Uhr. Beide Programme werden von Ö1 in "Kabarett direkt" ab 19.30 Uhr übertragen.

Am Samstag, den 22. Juni lädt Alf Poier zu einem kabarettistischen Exkurs mit musikalischen Unterbrechungen und selbst gemalten Bildern. Seit Jahren beschäftigen den komödiantischen Performer Fragen wie:
"Wie schriftlich ist die Wirklichkeit?" Für sein aktuelles Programm "Mitsubischi" wird Poier im September mit dem Kabarettpreis "Karl 2002" ausgezeichnet. Ausgewählte Lieblingsnummern bietet Poier ab 18.35 Uhr auf der Ö1-Bühne und live in Ö1. Ab etwa 19.45 Uhr ist Roland Neuwirth mit seinen Extremschrammeln zu Gast im Ö1-Zelt auf der Donauinsel - und zwar mit dem Programm "Jetzt oder nie":
Heiter-Melancholisches aus dem Großraum des Wiener Gemüts (in Ö1 um 22.05 Uhr). Ab 21.00 Uhr sorgt das Ensemble "Dobrek Bistro" für eine musikalische Reise von Grinzing bis in die Wüste und retour. Gründer Krzysztof Dobrek, Akkordeonist von Maria Bill und Mitglied der Kabarett-Band "Landstreich", Aliosha Biz, Daniel Klemmer und Peter Strutzenberger interpretieren mit viel Witz und Spaß an der Improvisation Musik aus allen Richtungen.

Am Sonntag, den 23. Juni ist eine echte Diva im Ö1-Kulturzelt zu Gast: Der Berliner Ulrich Michael Heissig kreierte die Figur der Irmgard Knef, Hildegards unbekannter Zwillingsschwester. Mit viel Ironie erzählt und singt der Künstler über das Leben im Schatten der berühmten Schwester im Nachkriegs-Berlin und interpretiert die berühmten Chansons der Knef auf unnachahmliche Weise. "Kindchen fahr ab", nennt Irmgard Knef alias Ulrich M. Heissig sein "Wien-spezial", eine Hommage an die unvergessliche Hildegard Knef - zu sehen ab 19.00 Uhr im Ö1-Kulturzelt auf der Wiener Donauinsel. Einen anderen Abschied zelebriert ein bayrisches Trio, das mit seiner Verbindung zwischen traditioneller Volksmusik und zeitkritischen Texten neue Maßstäbe für das Musikkabarett gesetzt hat: der Bairisch Diatonische Jodelwahnsinn. In einer wilden Mischung aus Polka, Punk und Politsatire boten sie bislang bissige G'stanzln - untermischt mit Klängen von HipHop bis Blues. Nun laden sie zu ihrer Abschiedstournee, mit der sie ab 20.00 Uhr auf der Ö1-Bühne zu sehen sein werden. Und ab 21.00 Uhr hält die "Karawane des Grauens" mit Dirk Stermann und Christoph Grissemann im Kulturzelt. Die beiden "Brachial-Entertainer" und Kult-Radiomoderatoren wurden am 1. Juni mit dem Kabarettpreis "Salzburger Stier" ausgezeichnet. Ö1 überträgt am Sonntag, den 23. Juni live von der "Insel" von 19.05 bis 22.00 Uhr.

Hitradio Ö3 beim 19. Donauinselfest

Das Hitradio Ö3 ist alle drei Tage mit vollem Programm auf einer eigenen Bühne vertreten. 16 nationale und internationale Top-Acts sorgen bei freiem Eintritt für rund 18 Stunden Live-Musik. Mit den "No Angels" - am 22. Juni exklusiv auf der Ö3-Bühne -, "Ben feat. Gim" und "Mad House" hat das Hitradio Ö3 die letzten drei Nummer 1 Hits der "Ö3 Austria Top 40" live auf der Ö3-Bühne bei der Schnellbahnbrücke.

Zur 19. Ausgabe des drei Tage dauernden Mega-Spektakels wird wieder ein Millionenpublikum erwartet. Letztes Jahr stürmten an drei Tagen 2,5 Millionen Menschen die Donauinsel. Treffpunkt für tausende Partyfans ist auch heuer wieder die Wiese vor der Ö3-Bühne bei der Schnellbahnbrücke. Geboten werden Live-Acts, Ö3-Moderatoren und Party-Rhythmen bei den drei Ö3-Discos.

Als besonderes Highlight konnte als Partner auch Siemens und die "Siemens Mobile Wave" gewonnen werden. Erstmals ist Wellenreiten in der Stadt möglich. Neben der Ö3-Bühne finden Sportbegeisterte perfekte Surfbedingungen an. Eine Welle die niemals endet! Bilder von der drei Meter hohen Welle werden auch live auf die Leinwand der Ö3-Bühne übertragen.

Musikalisch hat das Hitradio Ö3 beim Donauinselfest 2002 wieder einiges zu bieten. Ein Highlight ist der Auftritt der "No Angels" mit ihrem neuen Hit "Something about us". Am Samstag, den 22.6. sorgen Vanessa, Sandy, Nadja, Lucy und Jessica auf der Ö3-Bühne für Stimmung und zaubern "Daylight" in die Augen der Fans.

Die FM4-Planet Music-Insel beim Wiener Donauinselfest 2002

Abgesehen von der Pause im Vorjahr, hat sie ja durchaus schon Tradition, die FM4-Insel beim größten Wiener Gratis-Freiluft-Konzert-Event des Jahres, auf der Wiener Donausinsel.

Bislang gab es (bereits seit 1998) den schon legendären HipHop-Jam - immer Freitag abend - wo viele Vertreter des boomenden deutschen Sprechgesangs Österreich ihre Aufwartung machten, noch bevor sie zu Superstars im eigenen Land wurden. Heuer präsentiert FM4 erstmals an allen drei Tagen Live-Programm in der wunderbaren Naturarena nächst der Floridsdorfer Brücke. Zum freitäglichen HipHop-Jam kommen am Samstag "Pop meets Electro" und am Sonntag bei "The Final Countdown" härtere Sounds. Mit dabei auch etliche Acts aus der FM4-Aktion "Soundpark".

Der HipHop-Freitag bringt die Headliner "Eins, Zwo" alias Dendemann und Rabauke, Hamburgs finest sowie die süddeutsche "Kinderzimmer Productions", die Meister der sophisticated Rhymes. Davor treten mit "Texta" und dem "Supercity Soundsystem", dem Allstar-Lineup aus "Total Chaos", "Waxolutionists" u.v.a die Creme der heimischen Szene auf. Auch noch mit dabei, quasi als Anheizer, der kommende heimische Act "Kamp", die grandiose Münchnerin "Fiva MC" und Ex-Viva-Star MC Rene.

Am Samstag trifft subtile Elektronik auf ebensolchen Pop, ein feines Crossover mit wunderbaren internationalen Stargästen: Jimi Tenor, der finnische Glam-Funk-Hipster und die "Electric Soft Parade". Dazu jede Menge Qualität aus Österreich: "Schönheitsfehler", "3 feet Smaller", "Garish", "Echophonic", die "Falschen Freunde", Zuka und vier der sechs Soundpark-Gewinner-Bands, die sich in einer Art Publikums-Contest im Mai (im Planet Music) durchgesetzt haben, nämlich "Cheek dakota", "Burn.Time", "Facelift" und "The Tryp". Und natürlich die zweifachen Gewinner des Amadeus-Awards, "Bauchklang".

Sonntag ist Härte angesagt. Die ist im Fall der internationalen Headliner an Punk orientiert ("McLusky"), an Industrial ("Pitchshifter"), oder an Metal ("Cortizone"). Dazu jede Menge heimische Kraft von "Naca 7" oder "Mudfuzz" und Pop-appeal von "Zeronic". Auch hier wieder zwei Soundpark-Winner: "Kontrust" und "Deadly Medley".(ih)

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