• 14.06.2002, 11:04:54
  • /
  • OTS0100 OTW0100

Führende Pharmagroßhändler veranstalteten in Paris ein Diskussionsforum über den Zugang zu Arzneimitteln für die Bürger Europas

Europaweite Arzneimittelversorgung

Wien (OTS) - Was würden Sie tun, wenn die von Ihnen benötigten
Arzneimittel nicht prompt in Ihrer Apotheke verfügbar wären ?
Ohne Europas Pharmagroßhändler wären Arzneimittel im Wert von
jährlich mehr als 70 Milliarden EURO weit schwieriger zu erhalten.
GIRP (Groupement Internationale de la Répartition Pharmaceutique
Européenne oder European Association of Pharmaceutical Wholesalers),
die Dachorganisation von mehr als 400 Pharmagroßhändlern in Europa,
hielt ihre 43.

Jahresgeneralversammlung am 2., 3. und 4. Juni in Paris 2002 ab.

Die Versammlung war schon immer ein Forum für die angeregte
Diskussion über aktuelle Themen, welche die Pharmawirtschaft in
Europa berühren, und dieses Jahr bildete keine Ausnahme.

Die Veranstaltung wurde von mehr als 150 Delegierten der führenden
Pharmagroßhändler in Europa besucht. Österreich war vertreten durch
Dkfm. Josef H. Pollak (Kwizda-Pharmahandel), der von der ARGE
Pharmazeutika in das GIRP-Executive Committee entsandt wurde, und Dr.
Herbert Binder (Herba-Chemosan), den geschäftsführenden
Vizepräsidenten der ARGE Pharmazeutika.

Das Rahmenthema der diesjährigen Versammlung war "Zugang zu
Arzneimitteln für Bürger Europas", "Vollgroßhändler - Das
lebenswichtige Bindeglied".

Die Diskussionsthemen umfaßten "Wettbewerbsrecht und die freie
Warenbewegung", "Die Erwartungen der Hersteller an die
Pharmazeutische Großhandelsbranche", "Zusammenarbeit zwischen Ärzten
und Apotheken zur Verbesserung der primären Gesundheitsversorgung",
"Unabhängige Apotheke und
neue Entwicklungen in Europa" und eine Debatte über "Einfluß von
Trends in den USA und die Entwicklung des europäischen
pharmazeutischen Großhandelsmarktes".

GIRP wurde vor über 40 Jahren gegründet, und seine Mitglieder
beschäftigen europaweit mehr als 70.000 Menschen.
Die Organisation ist eine Kommunikationsplattform und ein Brennpunkt
zwischen den Mitgliedsorganisationen und Hauptakteuren im
Gesundheitswesen, indem sie Informationen in allen Angelegenheiten
der europaweiten effizienten und sicheren Arzneimittelversorgung
bereitstellt, wobei das Endziel das Bestreben ist, die Bedürfnisse
der Patienten in ganz Europa zu befriedigen.

Von GIRP-Mitgliedern wird verlangt:
A. die volle Produktpalette permanent vorrätig zu halten;
B. die Verfügbarkeit von Arzneimitteln für Patienten stets
innerhalb von Stunden sicherzustellen;
C. Qualitätsstandards zu schaffen und beizubehalten, die vor allem
die Sicherheit und uneingschränkte Qualität der Arzneimittel
garantieren, wenn sie an die Apotheke geliefert werden.

Die rasche Verfügbarkeit von Arzneimitteln hat in der Welt von
heute, wo Ereignisse wie die Bedrohung durch Bio-Terrorismusattacken
oder der plötzliche Ausbruch von Viruserkrankungen eine rasche
Reaktion erfordern, wesentlich an Bedeutung zugenommen.

Durch seine Mitglieder spielt GIRP eine vitale Rolle in der Kette
der Gesundheitsversorgung, indem sie mehr als 130.000 Apotheken mit
mehr als 50.000 Arzneimitteln in kostengünstiger und
serviceintensiver Weise versorgt.

Die GIRP-Mitglieder fungieren auch als Informationskanal und
-lieferant für die Industrie. Die gelieferten Daten sind für die
Hersteller von besonderer Wichtigkeit und versetzen auch die
Großhändler in die Lage, fehlerhafte Produkte in effizienter Weise
vom Markt zurückzuholen.

GIRP-Präsident Seppo Morri sagte auf der diesjährigen Versammlung:
"Die Vorstellung, daß 3.000 Hersteller individuell mit 130.000
Einzelhändlern beim Verkauf von etwa 50.000 Produkten
zusammenarbeiten, ist unrealistisch.

Der pharmazeutische Großhandel ist das lebenswichtige Bindeglied,
das die sichere und kontinuierliche Lieferung von Arzneimitteln
zwischen Herstellern und Abgabestellen, und daher an Patienten und
Verbraucher sicherstellt.

Die Beibehaltung der bestehenden hohen Standards und der
Servicequalität in der sich dauernd wandelnden
Pharma-Großhandelsbranche ist von überragender Bedeutung bei der
Aufrechterhaltung der anspruchsvollen Gesundheitsversorgung in den
einzelnen Staaten.

Jeder von uns, unsere Pharmazeuten, unsere Ärzte und unsere
Spitäler verlassen sich zur Gänze auf die permanente Verfügbarkeit
dieser Dienstleistung."

Rückfragehinweis:

F. Joh. Kwizda GmbH.
Dkfm. Josef Pollak
Dr. Karl Lueger-Ring 6
1010 Wien
Tel. 01/53468/255

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/NEF/OTS

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel