- 13.06.2002, 15:08:04
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Lapp: 1.400 Arbeitsplätze für behinderte Menschen gefährdet
Wien (SK) "Durch das Bundessozialämtergesetz werden 1.400
Arbeitsplätze für behinderte Menschen gefährdet", befürchtete
SPÖ-Behindertensprecherin Christine Lapp am Donnerstag im
Nationalrat. Lapp sah diese Befürchtung insofern als berechtigt an,
da die Regierung sich mit ihrer Kindergeld-Politik nur um die Kinder
bis zu drei Jahren annehme, die Integration der behinderten Menschen
in den Arbeitsmarkt jedoch nicht fördere. Auf ihrem weiteren
Lebensweg würden die behinderten Menschen dann von der Regierung
allein gelassen, kritisierte Lapp. Sowohl in Fragen der schulischen
Integration als auch in Fragen der Berufsausbildung stelle Wien ein
absolutes Vorbild dar, bemerkte Lapp - und verdeutlichte damit den
Stellenwert, den die Integrationspolitik für die SPÖ einnehme. Die
von der Regierung viel gerühmte "Behindertenmilliarde" könne
jedenfalls nicht gewährleisten, dass die behinderten Kinder eine
Berufsausbildung bekommen, betonte Lapp. **** (Schluss)lm
Rückfragehinweis: Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
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