• 13.06.2002, 13:07:59
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VP-Gerstl: Verkehrsdienstevertrag Wien-ÖBB vor dem Aus

Massive Leistungskürzungen stehen bevor - Gerstl künftig für Verkehrsanliegen rund um die Uhr unter 0664 / 44 66 888 erreichbar

Wien, 13.06.2002 - "Der Öffentliche Verkehr gehört unabhängig vom
Verkehrsträger gefördert. Es darf nicht sein, dass die Wiener Linien
fast den gesamten Kuchen an Subventionen seitens der Stadt Wien
bekommen, sich aber die ÖBB-Zuschüsse seitens der Stadtregierung im
Promille-Bereich bewegen.", so der Verkehrssprecher der ÖVP Wien, GR
Mag. Wolfgang Gerstl in seiner heutigen Pressekonferenz zum Thema
"Leistungskürzungen der S-Bahn durch die Wiener Stadtregierung". Der
1997 abgeschlossene Verkehrsdienstevertrag läuft diesen Sommer aus.
Derzeit gibt es keine zielführenden Verhandlungen der Stadt Wien mit
den ÖBB. Sollte es demnächst nicht zu einer gemeinsamen Einigung
kommen, drohen den Wienerinnen und Wienern empfindliche Einbußen im
ÖPNV-Angebot. ****

"Bis zu 180.000 Wienerinnen und Wiener benützen täglich das
ÖBB-Angebot in Wien, mehr als ein Viertel aller ÖBB-Kunden kommen aus
unserer Stadt. Kommt es nicht demnächst zu einer Einigung zwischen
der Stadt Wien und den ÖBB, drohen den Wienerinnen und Wienern
empfindliche Einbußen im ÖPNV-Angebot", so Gerstl. Er führt
Niederösterreich als Positivbeispiel an, aus dem die
SP-Stadtregierung gerne lernen kann. Niederösterreich habe einen für
26 Jahre gültigen Verkehrsdienstevertrag mit den ÖBB ausverhandelt,
der unter anderem Materialfragen (z.B. Doppelstock-Waggons),
Taktfrequenz usw. regelt.

"Es ist absolute Eile geboten! Ich fordere SP-Stadtrat Rieder auf,
endlich in ergebnisorientierte Verhandlungen mit den ÖBB zu treten,
damit das System des öffentlichen Nahverkehrs in Wien auch nach dem
Sommer noch funktioniert", so Gerstl, der im Namen der ÖVP Wien
zusätzlich fordert, dass der 15 Minuten-Takt auf der S7 verwirklicht
wird. Die S 7 wird ab Ende dieses Jahres bis Ende 2003 nur im
30-Minuten-Takt fahren. Der künftige Flughafen-Express, der ab
Dezember 2003 im Halbstundentakt fahren soll, nützt nur dem
Flughafen, nicht aber den normalen Öffi-Benutzern bzw. Anrainern, da
es bis auf die Endpunkte keine Haltestellen geben wird", so Gerstl.
Er fordert weiters den 15 Minuten-Takt auf der S80 und das
Aufrechterhalten des 3-4 Minuten-Takts auf der S-Stammstrecke
Meidling-Floridsdorf (ohne neuen Verkehrsdienstevertrag verdoppelt
sich der Takt) sowie mehr Komfort durch neue Nahverkehrswagen.

VP-Gerstl zu 100 % für Verkehrsanliegen erreichbar

"Ein neuer Obmann hat immer auch einen neuen Landesgeschäftsführer,
und so wird es auch diesmal nach der Wahl des neuen Obmannes einen
neuen Landesgeschäftsführer für die VP-Wien geben", so Gerstl, der
künftig seine freiwerdende Zeit in zweifacher Hinsicht aufteilen
will: "Zum einen möchte ich meiner Familie, insbesonders meiner
Tochter und meinem 3 Monate alten Sohn, mehr Zeit widmen. Zum anderen
möchte ich allen Wienerinnen und Wienern dabei helfen,
verkehrspolitische Defizite aufzudecken und dafür zu sorgen, dass das
Verkehrsangebot in unserer Stadt ständig verbessert und attraktiviert
wird. Dafür stehe ich allen Bürgerinnen und Bürgern stets unter
meiner Mobil-Nr. 0664 / 44 66 888 zur Verfügung", so Gerstl
abschließend, dessen Motto lautet: Wer rasch hilft, hilft doppelt.
(Schluss)

Rückfragehinweis: ÖVP Wien - Pressestelle

TEL +43 (1) 515 43-40 FAX +43 (1) 515 43-49
MAIL [email protected] NET www.oevp-wien.at

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