- 13.06.2002, 12:17:58
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SCHWEITZER: Ungerechtfertigte Frühpensionierungen schädigen Staat um Millionen=
Hunderte von Fällen liegen vor
Wien, 2002-06-13 (fpd) - In der heute gemeinsam mit FPÖ-Klubobmann
Peter Westenthaler und dem freiheitlichen Abgeordneten Sigisbert
Dolinschek abgehaltenen Pressekonferenz kündigte der freiheitliche
Generalsekretär Mag. Karl Schweitzer an, daß gegen die
ungerechtfertigten Frühpensionierungen bei Post, ÖBB und Telekom
seitens der FPÖ scharf vorgegangen werde. Betreffend der
Frühpensionierungen, die den österreichischen Staat um Millionen Euro
schädigen würden, werde es heute eine Dringliche Anfrage an
Vizekanzlerin Dr. Susanne Riess-Passer geben.****
Es bedurfte der FPÖ, im Besonderen der Vizekanzlerin, diese
skandalösen Vorgänge rund um die Frühpensionen aufzudecken. So sei
bereits die Staatsanwaltschaft eingeschaltet worden. Es würden
Hunderte dieser Fälle vorliegen. In diesem Zusammenhang brachte
Schweitzer ein Beispiel. Ihm sei persönlich bekannt, daß ein
Postbediensteter seinen Urlaubsanspruch nehmen wollte. Das
berechtigte Urlaubsansuchen wurde per Einschreiben an dessen
Dienstgeber geschickt. In Folge dessen wurde der Postangestellte zu
einem Vertrauensarzt geschickt, der behauptete, der Angestellte habe
ein Rückenleiden und müsse aus diesem Grund in Frühpension gehen. Der
Bedienstet sei aber rundum gesund und wolle lediglich seinen Urlaub
beanspruchen, so Schweitzer. (Schluß)
Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat
Tel.: (01) 40 110 /5814
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