SCHWEITZER: Ungerechtfertigte Frühpensionierungen schädigen Staat um Millionen

Hunderte von Fällen liegen vor

Wien, 2002-06-13 (fpd) - In der heute gemeinsam mit FPÖ-Klubobmann Peter Westenthaler und dem freiheitlichen Abgeordneten Sigisbert Dolinschek abgehaltenen Pressekonferenz kündigte der freiheitliche Generalsekretär Mag. Karl Schweitzer an, daß gegen die ungerechtfertigten Frühpensionierungen bei Post, ÖBB und Telekom seitens der FPÖ scharf vorgegangen werde. Betreffend der Frühpensionierungen, die den österreichischen Staat um Millionen Euro schädigen würden, werde es heute eine Dringliche Anfrage an Vizekanzlerin Dr. Susanne Riess-Passer geben.****

Es bedurfte der FPÖ, im Besonderen der Vizekanzlerin, diese skandalösen Vorgänge rund um die Frühpensionen aufzudecken. So sei bereits die Staatsanwaltschaft eingeschaltet worden. Es würden Hunderte dieser Fälle vorliegen. In diesem Zusammenhang brachte Schweitzer ein Beispiel. Ihm sei persönlich bekannt, daß ein Postbediensteter seinen Urlaubsanspruch nehmen wollte. Das berechtigte Urlaubsansuchen wurde per Einschreiben an dessen Dienstgeber geschickt. In Folge dessen wurde der Postangestellte zu einem Vertrauensarzt geschickt, der behauptete, der Angestellte habe ein Rückenleiden und müsse aus diesem Grund in Frühpension gehen. Der Bedienstet sei aber rundum gesund und wolle lediglich seinen Urlaub beanspruchen, so Schweitzer. (Schluß)

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