Wiener ÖVP befürchtet Leistungskürzungen bei der Schnellbahn

Wien, (OTS) Der Verkehrssprecher der Wiener Volkspartei, GR Mag. Wolfgang Gerstl, befürchtet bei Auslaufen des Verkehrsdienstevertrages mit den ÖBB massive Leistungskürzungen bei der Schnellbahn. Die ÖBB beförderten täglich 150.000 bis 180.000 Fahrgäste in der Bundeshauptstadt, das sei mehr als ein Viertel der ÖBB-Kunden des gesamten Bundesgebietes. Die Verhandlungen der Stadt Wien mit den ÖBB zur Verlängerung des auf fünf Jahre befristeten Verkehrsdienstevertrages stünden, so Gerstl, kurz vor dem Scheitern. Sollte es nicht zu einer Einigung kommen drohten empfindliche Leistungskürzungen.

An Beispielen nannten Gerstl die S 7, wo der von der SPÖ angekündigte 15-Minuten-Takt nicht verwirklicht werden könne. Auch bei der S 80 seien Intervallverdichtungen nicht möglich. Dramatische Einschneidungen werde es auf der S-Stammstrecke zwischen Meidling und Floridsdorf geben, es könnte der Fall eintreten, dass die ÖBB aus betriebswirtschaftlichen Gründen die Intervalle auf einen 7,5-Minuten-Takt verlängern werde.

Es sei weiters zu befürchten, so der ÖVP-Mandatar, dass das rollende Material der ÖBB nicht erneuert werde. Das bedeute auch einen Komfortverlust.

Weitere Informationen: ÖVP-Wien, Tel.: 515-43 DW 40, Stefan Ritter, e-mail: stefan.ritter@oevp-wien.at, Internet:
http://www.oevp-wien.at/ . (Schluss) fk

Rückfragen & Kontakt:

http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Prof. Fritz Kucirek
Tel.: 4000/81 081
kuc@m53.magwien.gv.at

PID-Rathauskorrespondenz:

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK