• 13.06.2002, 12:10:33
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Wiener ÖVP befürchtet Leistungskürzungen bei der Schnellbahn=

Wien, (OTS) Der Verkehrssprecher der Wiener Volkspartei, GR Mag.
Wolfgang Gerstl, befürchtet bei Auslaufen des
Verkehrsdienstevertrages mit den ÖBB massive Leistungskürzungen bei
der Schnellbahn. Die ÖBB beförderten täglich 150.000 bis 180.000
Fahrgäste in der Bundeshauptstadt, das sei mehr als ein Viertel der
ÖBB-Kunden des gesamten Bundesgebietes. Die Verhandlungen der Stadt
Wien mit den ÖBB zur Verlängerung des auf fünf Jahre befristeten
Verkehrsdienstevertrages stünden, so Gerstl, kurz vor dem Scheitern.
Sollte es nicht zu einer Einigung kommen drohten empfindliche
Leistungskürzungen.

An Beispielen nannten Gerstl die S 7, wo der von der SPÖ
angekündigte 15-Minuten-Takt nicht verwirklicht werden könne. Auch
bei der S 80 seien Intervallverdichtungen nicht möglich. Dramatische
Einschneidungen werde es auf der S-Stammstrecke zwischen Meidling und
Floridsdorf geben, es könnte der Fall eintreten, dass die ÖBB aus
betriebswirtschaftlichen Gründen die Intervalle auf einen
7,5-Minuten-Takt verlängern werde.

Es sei weiters zu befürchten, so der ÖVP-Mandatar, dass das
rollende Material der ÖBB nicht erneuert werde. Das bedeute auch
einen Komfortverlust.

Weitere Informationen: ÖVP-Wien, Tel.: 515-43 DW 40, Stefan
Ritter, e-mail: [email protected], Internet:
http://www.oevp-wien.at/ . (Schluss) fk

Rückfragehinweis: PID-Rathauskorrespondenz:

http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Prof. Fritz Kucirek
Tel.: 4000/81 081
mailto:[email protected]

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