NÖAAB: "TAG DER FREUDE" Das ÖAAB Modell Abfertigung NEU im Parlament beschlossen

Rucksackmodell des ÖAAB hat sich durchgesetzt

St. Pölten (OTS) - Mit dem heutigen Parlamentsbeschluß der Abfertigung Neu kommen nun alle 525.809 Arbeitnehmer - 230.962 Frauen und 294.847 Männer in
Niederösterreich, Bundesweit 3,155.648 Arbeitnehmer (Stichtag 31. Mai 2002), in den Genuß einer Abfertigung beziehungsweise betrieblichen Mitarbeitervorsorge und nicht nur, wie nach dem alten System, eine äußerst geringe Anzahl davon. Grundlage der heute beschlossenen Neuregelung ist das vom ÖAAB entwickelte Rucksackmodell. Die Abfertigung Neu ist die wohl wichtigste sozialpolitische Weichenstellung dieses Jahrhunderts und wäre
ohne den Einsatz des ÖAAB nicht zustande gekommen.

Die Vorteile der Reform auf einen Blick: Ab 1. Jänner 2003 erwerben alle, die in ein Dienstverhältnis neu eintreten, nach einem Probemonat einen Abfertigungsanspruch. Auch bei Selbstkündigung gibt es künftig einen Anspruch, allerdings nicht auf Auszahlung, sprich man kann den Beitrag bis zur Rente im "Rucksack" mitnehmen. Die Sensation: bei Wahl einer Zusatzpension ist diese vollkommen STEUERFREI! Bei Sofort-Auszahlung beträgt der Steuersatzsatz sechs Prozent. Wahlmöglichkeit gibt es bei Kündigung durch den Dienstgeber, einvernehmlicher Kündigung nach zumindest drei Jahren Beschäftigung, oder bei Pensionsantritt.

Abgewickelt wird die Abfertigung von Mitarbeitervorsorgekassen. Der Arbeitgeber muss einen Beitrag von 1,53 Prozent des monatlichen Entgelts an die gewählte Kasse leisten. Der Anspruch des Arbeitnehmers auf Abfertigung richtet sich dann an die MV-Kasse.

Alte Abfertigungsansprüche bleiben aufrecht. Das heißt, wer heute schon einen Anspruch auf Abfertigung hat, behält diesen selbstverständlich. Arbeitgeber und Arbeitnehmer können sich freiwillig und einvernehmlich einigen, auf Abfertigung NEU umzusteigen.

Mit der Abfertigung Neu konnte der ÖAAB ein leistungsfähiges, gerechtes und zukunftsweisendes System durchsetzen, das einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einer besseren sozialen Absicherung von Österreichs Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern darstellt.

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