• 12.06.2002, 15:38:23
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Schender: Freiheitliche Jugend begrüßt Meilenstein in der Sozialpolitik=

"Abfertigung Neu" gilt auch für Lehrlinge, Präsenz- und Zivildiener

Wien, 2002-06-12 (fpd) - "Durch die Schaffung eines betrieblichen
Mitarbeitervorsorgegesetzes werden die arbeitsrechtlichen
Rahmenbedingungen des bestehenden Abfertigungsrechts zum Vorteil von
Arbeitnehmer und Arbeitgeber optimiert. Ich begrüße daher diesen
Meilenstein in der österreichischen Sozialpolitik, der vor allem auch
für Jugendliche eine enorme Verbesserung darstellt", so der
Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Jugend und Jugendsprecher der
FPÖ Abg. Mag. Rüdiger Schender heute anläßlich der Debatte zur
"Abfertigung Neu" im Nationalrat.

"Die "Abfertigung Neu" ist aus Sicht der Jugend eine wirkliche
Verbesserung. So ist es gelungen, daß jeder Arbeitnehmer, vom
Lehrling bis zum Ferialpraktikanten, in das neue System eingebunden
ist, denn es macht, Sinn möglichst von Anfang an einen Kapitalstock
aufzubauen, um die Zinsgewinne zu nutzen und so vor allem jungen
Menschen die Möglichkeit zu geben, möglichst früh ein "finanzielles
Polster" anzulegen", so Schender weiter.

Als besonders begrüßenswert sei zudem zu erwähnen, daß die Regelung
auch für Präsenz- und Zivildiener gelte. Auch die Maßnahme, daß
während der Kindererziehungszeiten Beiträge einbezahlt würden und die
Betroffenen die "Abfertigung Neu" bei Erreichen ihres gesetzlichen
Pensionsantrittsalters erhielten, sei ein Schritt in eine
familienfreundlichere Gesellschaft, meinte Schender.

"Als zuverlässiges und garantiertes Vorsorgeprodukt soll die
"Abfertigung Neu" ein erster Schritt zur Umsetzung des freiheitlichen
Drei-Säulen-Pensionsmodells sein. Deshalb wird bei der Auszahlung als
Zusatzrente nach der Pensionierung der gesamte Betrag absolut
steuerfrei gestellt. Ein revolutionärer Bruch mit dem
österreichischen Steuerrecht, der beweist, wie ernst die FPÖ die
Vorsorgepolitik nimmt. Das ist ein wichtiger Ansatz zur Reform des
Pensionssystems, die von der Freiheitlichen Jugend schon seit langem
gefordert wird. Denn nur so kann man eine Basis für ein gutes
"Miteinander" der Generationen schaffen", so der FPÖ-Jugendsprecher
abschließend. (Schluß)

Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat

Tel.: (01) 40 110 /5814

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