Schender: Freiheitliche Jugend begrüßt Meilenstein in der Sozialpolitik

"Abfertigung Neu" gilt auch für Lehrlinge, Präsenz- und Zivildiener

Wien, 2002-06-12 (fpd) - "Durch die Schaffung eines betrieblichen Mitarbeitervorsorgegesetzes werden die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen des bestehenden Abfertigungsrechts zum Vorteil von Arbeitnehmer und Arbeitgeber optimiert. Ich begrüße daher diesen Meilenstein in der österreichischen Sozialpolitik, der vor allem auch für Jugendliche eine enorme Verbesserung darstellt", so der Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Jugend und Jugendsprecher der FPÖ Abg. Mag. Rüdiger Schender heute anläßlich der Debatte zur "Abfertigung Neu" im Nationalrat.

"Die "Abfertigung Neu" ist aus Sicht der Jugend eine wirkliche Verbesserung. So ist es gelungen, daß jeder Arbeitnehmer, vom Lehrling bis zum Ferialpraktikanten, in das neue System eingebunden ist, denn es macht, Sinn möglichst von Anfang an einen Kapitalstock aufzubauen, um die Zinsgewinne zu nutzen und so vor allem jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, möglichst früh ein "finanzielles Polster" anzulegen", so Schender weiter.

Als besonders begrüßenswert sei zudem zu erwähnen, daß die Regelung auch für Präsenz- und Zivildiener gelte. Auch die Maßnahme, daß während der Kindererziehungszeiten Beiträge einbezahlt würden und die Betroffenen die "Abfertigung Neu" bei Erreichen ihres gesetzlichen Pensionsantrittsalters erhielten, sei ein Schritt in eine familienfreundlichere Gesellschaft, meinte Schender.

"Als zuverlässiges und garantiertes Vorsorgeprodukt soll die "Abfertigung Neu" ein erster Schritt zur Umsetzung des freiheitlichen Drei-Säulen-Pensionsmodells sein. Deshalb wird bei der Auszahlung als Zusatzrente nach der Pensionierung der gesamte Betrag absolut steuerfrei gestellt. Ein revolutionärer Bruch mit dem österreichischen Steuerrecht, der beweist, wie ernst die FPÖ die Vorsorgepolitik nimmt. Das ist ein wichtiger Ansatz zur Reform des Pensionssystems, die von der Freiheitlichen Jugend schon seit langem gefordert wird. Denn nur so kann man eine Basis für ein gutes "Miteinander" der Generationen schaffen", so der FPÖ-Jugendsprecher abschließend. (Schluß)

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