Hartinger: Rechtshilfefonds für Opfer des Villacher Gynäkologen

Wien, 2002-06-12 (fpd) - Bezugnehmend auf den Todesfall im Villacher Gynäkologenskandal fordert die freiheitliche Abg. Beate Hartinger die Kärntner Soziallandesrätin, Gabriele Schaunig-Kandut, und die Kärntner Ärztekammer auf, einen Rechtshilfefonds für geschädigte Patientinnen oder deren Angehörige einzurichten. ****

Hintergrund der Forderung sei die überaus schwierig nachzuweisende Kausalität bei Schadenersatzforderungen, die nur mit Hilfe aufwendiger Sachverständigengutachten gelingen könne, betonte Hartinger.

Bezugnehmend auf die bereits gestern geforderten Plausibilitätsprüfungen, um mit Mitteln des Controllings derartige Fälle in Zukunft zu verhindern, ergänzte Hartinger, daß es aufklärungsbedürftig erscheine, warum keinem der zuweisenden bzw. weiter behandelnden Ärzte fehlende Befundblätter aufgefallen seien. (Schluß)

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