Schicker: Donau City wächst weiter

Wien, (OTS)"Wien muss wieder an die Donau rücken" - dieser Forderung wurde mit der Entwicklung der Donau City - die einen der wertvollsten städtischen Entwicklungsräume darstellt - in den Vergangenen zehn Jahren in eindrucksvoller Weise Rechnung getragen. Und dieses Zentrum wächst weiter und wird noch stärker mit dem Donaubereich verknüpft.", betonte Wiens Planungsstadtrat Rudolf Schicker Mittwoch anlässlich der Präsentation des Siegerprojekts für den noch unbebauten Kernbereich der Donauplatte durch WED und Architekten.****

Mit der Donau City wuchs an einem prominent an das öffentliche Verkehrsnetz angebundenen Standort ein Zentrum heran, das in augenscheinlicher Weise das Wien am Beginn eines neuen Jahrtausends repräsentiert. Durch diesen neuen Stadtteil mit einer spannenden Kombination aus zukunftsweisender Architektur, Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen sowie einem attraktiven Wohnangebot rückte die Stadt einen entscheidenden Schritt näher an die Donau. Für die noch unbebaute Kernzone/Hochhausbereich der Donau City - der Teil zwischen der sogenannten "Diagonale Süd" und der Wagramerstraße -wurde ein städtebaulicher Wettbewerb international ausgeschrieben, aus dem nunmehr das Projekt des Architekten Dominique Perrault aus Frankreich einstimmig als Siegerprojekt hervorging.

Die Entwicklung eines neuen Stadtteiles ist ein dynamischer und lebendiger Planungsprozess, daher wurde im ursprünglichen Masterplan für die Donau City möglichst viel Wert auf gestalterische Freiräume und Flexibilität gelegt. Durch das nunmehr jurierte städtebauliche Gutachterverfahren wurden die städtebaulichen Rahmenbedingungen sowie die Baumasseverteilung für den Bereich der Kernzone einer Überprüfung unterzogen. Wichtige Planungsparameter dafür waren die bisherige städtebauliche Entwicklung sowie eine neu zu schaffende Zugangssituation zu U-Bahn-Station "Donauinsel". Durch die Bebauung der Kernzone soll nicht nur das Wahrzeichen der Donau City, sondern auch eine sichtbare "Landmark" für diesen Bereich geschaffen werden.

Für Planungsstadtrat Schicker, der selbst Mitglied der Jury war, stellt die Neugestaltung des bisher unbebauten zentralen Hochhausbereichs der Donau City eine besonders spannende Herausforderung dar, die mit dem Projekt von Arch. Perrault städtebaulich weitgehend gut gelöst worden sei. Die TeilnehmerInnen des Wettbewerbes waren Francoise Helene
Jourda (F), Klaus Kada (A), MVRDV (Nl), Adolf Krischanitz (A), Christoph Langhof (D), Herzog & de Meuron (Ch), Dominique Perrault (F) und Nasrine Seraji-Bozorgzad (F).

"Alle eingereichten Entwürfe haben interessante Ergebnisse gebracht. Das Konzept von Arch. Perrault - des Architekten der französischen Nationalbibliothek in Paris - hat schließlich durch seine Durchlässigkeit und Offenheit sowie die Gestaltung des derzeitigen Schuh-Ski-Bereichs überzeugt", so Schicker. In die konkrete Realisierung und architektonische Gestaltung - die nicht Aufgabe des Wettbewerbs war - ist durch die Wettbewerbsauslobung auch gewährleistet, dass das zweitgereihte Architektenteam MVRDV ein Projekt realisieren wird. "Internationale Architekten planen die weitere Zukunft der "Platte" - damit kommt auch Internationalität in eines der wichtigsten Stadtentwicklungsgebiete Wiens", so Schicker abschließend.

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o Donau City:
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(Schluss) gb

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