• 11.06.2002, 13:25:25
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PARTIK-PABLE: "Organisiertem Bettlerunwesen muß das Handwerk gelegt werden"=

Bürgermeister Häupl ist gefordert

Wien, 2002-06-11 (fpd) - "Jeder, der menschlich denkt, muß gegen die
organisierte Bettelei sein, denn dabei wird mit Menschen und
insbesondere mit Behinderten, aber auch Kindern wirklich Schindluder
getrieben", erklärte heute FPÖ-Behindertensprecherin KOStv. Abg. Dr.
Helene Partik-Pablé. ****

"Behinderte werden veranlaßt, ein Geschäft damit zu machen, daß sie
ihre Behinderung besonders zu Schau stellen und Mitleid erregen. Es
ist ja nicht so, daß sich die Lage der Bettler verbessert, wenn sie
per Bus vom Ausland nach Wien oder Graz gekarrt werden, dort mehr
oder weniger gezwungen werden, den ganzen Tag bettelnd, unterwürfig,
Mitleid heischend zu stehen und am Abend zusehen zu müssen, wie die
Drahtzieher den Großteil der Losung einstecken", so Partik-Pable. Es
sei unbegreiflich, daß Institutionen wie die Caritas dieses
Bettelunwesen noch unterstützen, anstatt das Ausbeuten des
menschlichen Elends zu bekämpfen.

"Das Sozialsystem in Österreich und auch das Spendenaufkommen für
Vereine und karitative Einrichtungen ist so groß, daß niemand betteln
muß, sondern jeder die Möglichkeit hat, Hilfe zu erhalten. Die
Bettler aus dem Ausland anzuziehen, ist Unmenschlichkeit pur",
betonte Partik-Pable.

"Dem Bettlerunwesen muß mit allen Mitteln das Handwerk gelegt werden
und der Bürgermeister der Stadt Wien, Herr Häupl, ist aufgefordert,
zu verbieten, daß in Wien gebettelt wird, und vor allem, daß
behinderte Menschen nicht durch organisierte Bettelei mißbraucht
werden", forderte die FPÖ-Behindertensprecherin abschließend.
(Schluß)

Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat

Tel.: (01) 40 110 /5814

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