• 10.06.2002, 17:00:05
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"Die Mucha": Fakten und Daten zur Hygiene-Katastrophe, Ergebnisse des Wiener Supermarkt-Tests erstmals veröffentlicht, faules Fleisch bei Spar, Salmonellen bei Mondo und Merkur

Wien (OTS) - Während die in Lebensmitteln gefundenen Giftstoffe
Nitrofen und Acrylamid die Schlagzeilen beherrschen, haben weitaus
gewöhnlichere Schrecken den heimischen Supermarkt-Alltag eingeholt.
Im Mai war die "Barbara Mucha Media", Verlag für Lifestyle und
Konsumbelange, erstmals als Medium den Weg der Qualitätsprüfung
gegangen, den sonst nur Institutionen, wie AK und Marktamt, nutzen.
In der "Lebensmitteluntersuchungsanstalt der Stadt Wien" wurden 27
Fleischproben, Geflügel und Schweinskoteletts, von 7
Lebensmittelhandelsketten untersucht. Das Ergebnis: ein Debakel für
die Frischegarantie des Warenangebots. Dreizehn Proben waren vor dem
Ablaufdatum ungenießbar. Neun verdorben. Vier mit Salmonellen
belastet. Damit gilt fast die Hälfte der Proben nach österreichischem
Lebensmittelgesetz als gesundheitsschädlich.

Die exakten Resultate werden in der Printausgabe Nr.3/02 des
Magazins "SiGNORA" ab 11.06.2002 im Handel erhältlich sein.
Zusätzlich werden die Originale der wissenschaftlichen Gutachten ab
10.06.2002, 17:00, auf der zugehörigen Homepage http://www.signora.at
online geschalten und sind damit österreichweit abrufbar.
Verlagschefin Barbara Mucha möchte das als innovatives Zeichen für
die Mündigkeit und Selbstverteidigung des österreichischen
Konsumenten setzen. Trotz politischer Forderung nach unmittelbarer
Veröffentlichung so genannter "Lebensmittelsünder", wurde bislang die
Bekanntgabe exakter Namen und Fakten unterdrückt oder verzögert. Die
"Barbara Mucha Media" nutzt nun das demokratische Recht auf
Pressefreiheit, um das unabhängige Forschungsergebnis an die
Öffentlichkeit zu bringen.

Gegenüber den Lebensmittelkonzernen möchte das Barbara Mucha als
"konstruktive Kritik" verstanden wissen, die "die Firmen auffordern
soll, mehr Kraft und Energie in die eigene Produktqualität und
Prüfmethoden zu stecken, anstatt ihre Kunden unnötig zu gefährden".
Bedenklich sei im Zusammenhang "vor allem der vorauseilende Gehorsam,
mit dem einige große Medien auf das Testergebnis reagierten, indem
sie es verschwiegen oder beschönigten. Es wäre in einer angeblich
freien Medienlandschaft zu wünschen, dass man sich mehr dem
Konsumenten als der Angst vor Konzernmacht und Inseratenverlust
verpflichtet fühlt."

Negativer Spitzenreiter des Tests ist die Firma "Spar", bei der
sich die Geflügelproben in allen drei getesteten Filialen als
verdorben erwiesen. Relativ gut steigt im Vergleich die "Billa"-Kette
aus, der trotz acht untersuchter Filialen nur ein ungenießbares
Kotelett nachgewiesen wurde. Faules Fleisch hatten zudem Filialen von
"Zielpunkt" und "Adeg" im Regal. Salmonellen wurden in Geflügelproben
gefunden, die bei "Merkur" und "Mondo" erhältlich waren.

VERÖFFENTLICHUNG AUSDRÜCKLICH NUR MIT QUELLENANGABE:
"SiGNORA" Ausgabe Nr.3/02 von "Barbara Mucha" (VÖ-Datum: Montag,
10.06.2002). Alle Copyrights liegen ausschließlich bei der Barbara
Mucha Ges.m.b.H.

Die Website des Magazins inklusive der exakten Forschungsdaten:
http://www.signora.at

Die ganze Story auf www.diemucha.at:
http://www.diemucha.at/topstory/archive.php?article=628

Rückfragehinweis:

Mag. Paul Poet
Barbara Mucha Media Ges.m.b.H.
Tel.:0043-1-58040-34
Fax.:0043-1-58040-70
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/NEF/OTS

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