"Die Mucha": Fakten und Daten zur Hygiene-Katastrophe, Ergebnisse des Wiener Supermarkt-Tests erstmals veröffentlicht, faules Fleisch bei Spar, Salmonellen bei Mondo und Merkur

Wien (OTS) - Während die in Lebensmitteln gefundenen Giftstoffe Nitrofen und Acrylamid die Schlagzeilen beherrschen, haben weitaus gewöhnlichere Schrecken den heimischen Supermarkt-Alltag eingeholt. Im Mai war die "Barbara Mucha Media", Verlag für Lifestyle und Konsumbelange, erstmals als Medium den Weg der Qualitätsprüfung gegangen, den sonst nur Institutionen, wie AK und Marktamt, nutzen. In der "Lebensmitteluntersuchungsanstalt der Stadt Wien" wurden 27 Fleischproben, Geflügel und Schweinskoteletts, von 7 Lebensmittelhandelsketten untersucht. Das Ergebnis: ein Debakel für die Frischegarantie des Warenangebots. Dreizehn Proben waren vor dem Ablaufdatum ungenießbar. Neun verdorben. Vier mit Salmonellen belastet. Damit gilt fast die Hälfte der Proben nach österreichischem Lebensmittelgesetz als gesundheitsschädlich.

Die exakten Resultate werden in der Printausgabe Nr.3/02 des Magazins "SiGNORA" ab 11.06.2002 im Handel erhältlich sein. Zusätzlich werden die Originale der wissenschaftlichen Gutachten ab 10.06.2002, 17:00, auf der zugehörigen Homepage http://www.signora.at online geschalten und sind damit österreichweit abrufbar. Verlagschefin Barbara Mucha möchte das als innovatives Zeichen für die Mündigkeit und Selbstverteidigung des österreichischen Konsumenten setzen. Trotz politischer Forderung nach unmittelbarer Veröffentlichung so genannter "Lebensmittelsünder", wurde bislang die Bekanntgabe exakter Namen und Fakten unterdrückt oder verzögert. Die "Barbara Mucha Media" nutzt nun das demokratische Recht auf Pressefreiheit, um das unabhängige Forschungsergebnis an die Öffentlichkeit zu bringen.

Gegenüber den Lebensmittelkonzernen möchte das Barbara Mucha als "konstruktive Kritik" verstanden wissen, die "die Firmen auffordern soll, mehr Kraft und Energie in die eigene Produktqualität und Prüfmethoden zu stecken, anstatt ihre Kunden unnötig zu gefährden". Bedenklich sei im Zusammenhang "vor allem der vorauseilende Gehorsam, mit dem einige große Medien auf das Testergebnis reagierten, indem sie es verschwiegen oder beschönigten. Es wäre in einer angeblich freien Medienlandschaft zu wünschen, dass man sich mehr dem Konsumenten als der Angst vor Konzernmacht und Inseratenverlust verpflichtet fühlt."

Negativer Spitzenreiter des Tests ist die Firma "Spar", bei der sich die Geflügelproben in allen drei getesteten Filialen als verdorben erwiesen. Relativ gut steigt im Vergleich die "Billa"-Kette aus, der trotz acht untersuchter Filialen nur ein ungenießbares Kotelett nachgewiesen wurde. Faules Fleisch hatten zudem Filialen von "Zielpunkt" und "Adeg" im Regal. Salmonellen wurden in Geflügelproben gefunden, die bei "Merkur" und "Mondo" erhältlich waren.

VERÖFFENTLICHUNG AUSDRÜCKLICH NUR MIT QUELLENANGABE:
"SiGNORA" Ausgabe Nr.3/02 von "Barbara Mucha" (VÖ-Datum: Montag, 10.06.2002). Alle Copyrights liegen ausschließlich bei der Barbara Mucha Ges.m.b.H.

Die Website des Magazins inklusive der exakten Forschungsdaten:
http://www.signora.at

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Mag. Paul Poet
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