Parnigoni: Strasser setzt brutale parteipolitische Säuberungsaktion fort

ÖVP steht bei Postenschacher der FPÖ um nichts nach

Wien (SK) "Innenminister Strasser kennt bei seinen parteipolitischen Säuberungsaktionen offensichtlich keine Grenzen und keine Tabus", sagte SPÖ-Sicherheitssprecher Rudolf Parnigoni am Montag in Reaktion auf die Ablöse von Stapo-Chef Peter Heindl, nur wenige Tage nach der Ablöse des Gendarmerie-Generals Oskar Strohmeyer. Obwohl Strasser Heindls Arbeit als Chef der Staatspolizei gewürdigt hat und ihn als hervorragenden Fachmann und Experten bezeichnet hat, lasse er ihn nun über die Klinge springen, nur um eine weitere Position nach ausschließlich parteipolitischen Kriterien zu besetzen. Mit diesem neuen Postenschacher-Skandal beweise die ÖVP, dass sie der FPÖ um nichts nachstehe, so Parnigoni gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Der SPÖ-Sicherheitssprecher kritisierte weiters, dass Strasser mit seiner brutalen Vorgangsweise, die auf die Qualifikation der Mitarbeiter keinerlei Rücksicht nehme, die Motivation der BeamtInnen der Exekutive weiter beeinträchtige. Es sei nicht von ungefähr, dass sich sogar schon ÖVP-Gewerkschafter gegen die Brutalität der Strasser'schen Personalbesetzung wehren und auch schon ihre Funktionen zurücklegen, erklärte Parnigoni. "Strasser ist ein Machtpolitiker durch und durch. Nur um seine parteipolitischen Spielchen durchzuführen, zerschlägt er bewährte Strukturen, schiebt verdiente und hervorragend qualifizierte Mitarbeiter ab und nimmt die Verunsicherung und Demotivierung seiner Mitarbeiter in Kauf", so der SPÖ-Sicherheitssprecher abschließend. (Schluss) se

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