LR Schmid: Verbesserte Gleichbehandlung auf allen Ebenen

Gender-Mainstreaming als Leitziel der Landespolitik

Bregenz (VLK) - Auf Antrag von Landesrätin Greti Schmid hat
die Vorarlberger Landesregierung "die Gender-Mainstreaming-Strategie in der Landespolitik als Leitziel verankert." Die Einführung von Gender-Mainstreaming koordiniert ein ressortübergreifendes Begleitteam unter dem Vorsitz von Frauen-Landesrätin Greti Schmid. ****

Laut Definition des Europarates von 1998 besteht Gender-Mainstreaming in der (Re)-Organisation, Verbesserung,
Entwicklung und Evaluierung politischer Prozesse. Ziel
dabei ist, eine geschlechterbezogene Sichtweise in alle
politischen Konzepte auf allen Ebenen und in allen Phasen
durch alle an politischen Entscheidungen beteiligten
Akteurinnen und Akteuren einzubeziehen.

Konkret heißt das: Gender-Mainstreaming ist eine
Strategie, mit der unterschiedliche Voraussetzungen und
Bedingungen von Frauen und Männern erkannt und in den
politischen Prozessen berücksichtigt werden. Dadurch soll,
so Landesrätin Schmid, "das Ziel der Gleichstellung auf
eine breite Basis gestellt und die Interessen beider
Geschlechter gleichermaßen berücksichtigt werden."

Gender-Mainstreaming ergänzt Frauenpolitik

Landesrätin Schmid betont, dass Gender-Mainstreaming
eine Ergänzung der Frauenpolitik bedeutet. "Gender-
Mainstreaming kann die Frauenpolitik nicht ersetzen, da
nicht nur die Förderung von Frauen gefordert wird, sondern
auch Maßnahmen, die allen Mitgliedern der Gesellschaft eine
ihren Voraussetzungen und Interessen entsprechende
Entwicklung und Entfaltung ermöglicht." Gender-
Mainstreaming berücksichtigt unterschiedliche Situationen
und Bedürfnisse von Frauen und Männern, überprüft alle
Vorhaben auf ihre geschlechtsspezifischen Wirkungen hin und
fördert so die Gleichstellung von Frauen und Männern. Die
Frage nach dem Geschlechterverhältnis sollte so
selbstverständlich werden, wie die Frage nach den Kosten.
(ug,nvl)

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