- 03.06.2002, 13:55:07
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Sallmutter: Gaugg für seine neue Tätigkeit immer untragbarer
Jüngste öffentliche Äußerungen über seinen Arbeitgeber ein einziger Skandal
Wien (GPA/ÖGB). Heftige Kritik an den jüngsten Äußerungen von
FPÖ-Sozialsprecher Reinhart Gaugg äußerte heute der Vorsitzende der
Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), Hans Sallmutter.++++
Es sei ein Skandal, dass ein Beschäftigter der Österreichischen
Sozialversicherung an seinem ersten Arbeitstag in einer niveaulosen,
populistischen und parteipolitisch motivierten Art und Weise über
seinen neuen Arbeitgeber herzieht.
"Gaugg hat offensichtlich nicht begriffen, dass seine Tätigkeit in
der PVA kein politisches Amt ist, das für parteipolitische Manöver zu
missbrauchen ist, sondern eine verantwortungsvolle Tätigkeit, in
welcher der Geist der konstruktiven Zusammenarbeit im Vordergrund zu
stehen hat. Gerade in der sensiblen Phase der Realisierung des
Jahrhundertprojekts der Fusion der Pensionsversicherungen ist Umsicht
und Sensibilität gefragt", betont der GPA-Vorsitzende.
Es sei auch höchst sonderbar, dass Gaugg weder Dienstvertrag noch
Anforderungsprofil seiner neuen Tätigkeit kennt. Es ist zu fragen,
für welchen Job er sich eigentlich beworben hat, von dem er
offensichtlich überhaupt keine Ahnung hat.
"Ein Skandal ist aber auch, dass die Vertreter der
Wirtschaftskammer diesem schäbigen Postenschacher in der
Sozialversicherung ihre Zustimmung gegeben haben", so Sallmutter
abschließend.
ÖGB, 3. Juni 2002
Nr. 492
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Wirtschaft und Regierung wollen Österreichs ArbeitnehmerInnen Saures
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