• 03.06.2002, 13:01:03
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  • OTS0129 OTW0129

ARBÖ: Spritpreissenkung wäre schon vor Reisewochenende notwendig gewesen

. Flächendeckend Höchstpreise und Durchschnittspreise senken

Wien (ARBÖ) - Spät aber doch hat sich die OMV durch gerungen, die
Höchstpreise für Treibstoffe in Österreich zu senken, nachdem der
Rohölpreis seit Tagen nach unten korrigiert wurde und wie es der ARBÖ
bereits "angeregt" hat.

Nach Meinung des ARBÖ kommt diese Preissenkung nach einem
verlängerten Reisewochenende deutlich zu spät, da tausende Autofahrer
auf ihrer Reise in den Süden noch auf Österreichs Autobahntankstellen
getankt haben und somit tief in die Geldbörse greifen mussten.

Die ARBÖ-Spritpreisbeobachter haben aktuell festgestellt, dass
nach wie vor die Mineralölfirmen (Ausnahme OMV) unveränderte
Höchstpreise verlangen. Beispielsweise zahlt man an einer
Autobahntankstelle vor dem Grenzübergang Spielfeld nach wie vor für
einen Liter Diesel EUR 0,829 bzw. für einen Liter Eurosuper EUR
0,969. Im Vergleich zu den OMV-Höchstpreisen kostet dort der Diesel
pro Liter um sage und schreibe 4,5 Cent bzw. beim Eurosuper um 3,5
Cent mehr.

Dem Beispiel der OMV sollten sich daher rasch alle weiteren
Mineralölfirmen in Österreich anschließen und die Höchstpreise für
alle drei Benzinsorten um 2 Cent und für Diesel um 3 Cent
flächendeckend senken. Als eine weitere erforderliche Maßnahme sieht
der ARBÖ darin, dass auch die Durchschnittspreise an Österreichs
Zapfsäulen, die am Freitag (31. Mai 2002) wieder leicht gestiegen
sind, ebenfalls deutlich gesenkt werden.

Rückfragehinweis: ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit

Tel.: 01/891 21-244
e-mail: [email protected]
Internet: http://www.arboe.at

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