- 03.06.2002, 11:58:41
- /
- OTS0087 OTW0087
"Niederösterreich möchte im Umweltschutz weiter vorangehen"
Sobotka präsentiert Programm des Welt-Umwelttages
St.Pölten (NLK) - Zwei Tage vor dem vor 30 Jahren erstmals
ausgerufenen und mittlerweile von mehr als 150 Staaten begangenen
Welt-Umwelttag am 5. Juni präsentierte Umwelt-Landesrat Mag. Wolfgang
Sobotka heute in St.Pölten das NÖ Programm zum Umwelttag.
International sei dieser Tag ein wichtiges Signal an jene Länder, die
sich aus dem Kyoto-Programm ausklinken wollen, dass Europa in
Umweltfragen ein geeintes Europa sei, so Sobotka.
Niederösterreich stelle den Umwelttag unter das Motto "Gutes Klima
für eine Welt" und unterstreiche damit, dass das Land im Umweltschutz
weiter vorangehen möchte, so Sobotka. Niederösterreich nehme den
Auftrag des Klimabündnisses ernst und verschreibe sich der sparsamen
Nutzung der Ressourcen und der Absicherung nachhaltiger
Lebensgrundlagen.
Sobotka selbst wird am Umwelttag eine Rundreise durch alle
Landesteile absolvieren: Im Landespflege- und -pensionistenheim Tulln
wird ein Therapiegarten eröffnet, der im Zeichen der Kooperation
zwischen der Aktion "Natur im Garten" und der Initiative "Gesundes
Leben in Niederösterreich" älteren Menschen wieder Lebensfreude
vermitteln soll. In Hochneukirchen in der Buckligen Welt widmet sich
eine Energiewerkstatt dem Thema Biomasse, in Bruck an der Leitha wird
ein Magnolienfest gefeiert. Schließlich wird in Wolkersdorf im Rahmen
der "Wette für den Klimaschutz" ein in Dämmstoffe verpackter Eisblock
enthüllt, um die Wirkung der Wärmedämmung im Hausbau zu
veranschaulichen.
Das Preview zum Umwelttag nahm Sobotka auch zum Anlass, darauf
hinzuweisen, dass Niederösterreich in Fragen der ökologischen
Wohnbauförderung so weit sei wie kein anderes Bundesland.
Althaussanierung und Altstadtrevitalisierung gelte es, noch zu
verbessern, danach müssten auch Elemente der Bauordnung verändert
werden. In Niederösterreich seien zwar nur rund drei Prozent der
Landesfläche verbaut, im Einzelnen müsste dieser Ressourcenverbrauch
aber hinterfragt werden. Insbesondere der Wunschtraum Einfamilienhaus
müsste neu positioniert werden.
Schließlich kündigte Sobotka an, die Beratungsstellen der
"umweltberatung" Niederösterreich auf neun aufzustocken. Neu
eingerichtet werden Servicestellen in Zistersdorf und Orth an der
Donau, wobei letztgenannte Beratungsstelle u.a. auch die Aufgabe
zukommt, gemeinsame Umweltprogramme mit der Slowakei voranzutreiben.
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/9005-12175
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK






