AKS für neue Form der Matura - Begabungen und Interessen fördern

Wien (SK) Die Aktion kritischer SchülerInnen (AKS) reagierte positiv auf den Vorstoß von FPÖ-Generalsekretär Schweitzer. "Weniger aus finanziellen Gründen, sondern vielmehr im Interesse der SchülerInnen", sagte AKS-Bundesvorsitzender Niki Kowall dazu. "Die jetzige Form der Matura spiegelt ein anachronistisches und ewiggestriges Bildungsideal wider - vollkommen lebensfremd", so Kowall. Die österreichische Matura habe nichts mehr mit "Reife" zu tun, vielmehr gehe es dabei um das unnötige Auswendiglernen von trockenem Stoff, so Kowall am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Demgegenüber will die AKS eine neue Form der Matura, wo die Förderung von Begabungen und Interessen im Mittelpunkt steht. ****

"Zur Zeit ist die Matura ein willkürliches Selektionsverfahren und hat nichts mit der pädagogischen Realität zu tun!" Die Anforderungen der AKS an eine neue Form Matura sind klar:
"Nicht das Aussondern, sondern die Förderung von Begabungen und Interessen sollen im Fordergrund stehen", so Kowall. Eine entscheidende Rolle misst Kowall den rhetorischen, sozialen und präsentationstechnischen Fertigkeiten bei.

"Wir dürfen die herkömmliche Matura nicht nur um ihrer selbst Willen künstlich am Leben erhalten", warnt Kowall vor einer "konservativen Blockadementalität". "Während die Matura weder die Leistung spiegelt noch brauchbare Informationen gibt, verursacht sie nur Stress und vergisst die viel wichtigeren Soft Skills", begründete Kowall seine Kritik. (Schluss) wf/mm

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